11. Kein Vertrauen, kein Einsatz, kein Erfolg
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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu unserer neuen Podcast-Folge.
00:00:02: Schön, dass ihr wieder mit dabei seid!
00:00:04: Heute mit dabei Guido Wollsiefer, unser Prokurist & Area Manager der Region West.
00:00:10: Herzlich Willkommen!
00:00:11: Hi Philipp, schön, dass ich dabei sein kann.
00:00:13: Freut mich sehr.
00:00:14: hallo zusammen!
00:00:18: Auf Zeit – Der Prometheus Vierundzwanzig Podcast für Menschen aus der Zeitarbeit.
00:00:28: Stelle dich doch gerne nochmal der ganzen Allgemeinheit mal vor, dass wir wissen wer du genau bist.
00:00:33: Okay also ich bin Guido und ich bin neunundvierzig Jahre alt.
00:00:38: Ich runde dieses Jahr und damit habe ich tatsächlich vierzig Prozent meiner Lebenszeit in der Zeitarbeit verbringen dürfen.
00:00:45: das ist auch schonmal was Fast zwanzig Jahre.
00:00:48: und ja, was mache ich also?
00:00:50: Ich bin von Hause aus Bankaufmann war danach eine Zeit lang bei der Bundeswehr.
00:00:56: Der ein oder andere Kollege oder die Kolleginnen meinen dass man mir das noch anmerkt Und ich versuche das tatsächlich so gut es geht zu unterdrücken aber manchmal auch bewusst herauszukramen.
00:01:08: Und ja, bin jetzt seit neunzehn Jahren in der Zeitarbeit und habe in dieser Zeit gerade mal drei Stationen und beabsichtige das Prometheus-IV.
00:01:16: meine letzte ist.
00:01:18: Das ist der Plan!
00:01:19: Siehst
00:01:19: du?
00:01:20: Sehr schön, vielen Dank und genau diese Zeit oder eben die Erfahrung wollen wir heute gerne nutzen.
00:01:26: Denn wir wollen heute einmal über den Begriff sprechen der aber auch sehr oft unterschätzt wird uns zwar vertrauen und wenn wir uns jetzt die bisher die Folgen anschauen wäre jetzt meine erste Frage an dich direkt warum ist Vertrauen in das es eigentlich so wichtig?
00:01:41: Oder warum ist das zentral Erfolgsführend dafür?
00:01:44: die zeitarbeit
00:01:45: also.
00:01:46: Grundsätzlich glaube ich ja, dass eine gute Vertrauensbasis immer die wichtigste Grundlage ist für die Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber um das mal auch geschlechtsneutral und auch Branchen neutral zu formulieren.
00:02:01: In der Zeitarbeit spielt aber dieses sprichwörtliche oder tatsächliche Dreiecksverhältnis noch ein ganz besonderer Rolle
00:02:08: d.h.,
00:02:09: Ich bin als Führungskraft und das sind alle unsere HR Manager in allen Standorten bundesweit maßgeblich dafür verantwortlich, dass ich eine vertrauensvolle Basis schaffe auf der Zusammenarbeit möglich ist.
00:02:25: Denn ab dem Zeitpunkt der Dienstzuweisungen befindet sich unser Talent draußen bei unseren Kunden – und ich kann halt nicht wie ich das intern.
00:02:36: vielleicht kann die gute oder schlechte Laune meines Talents, also meines Kollegen und Mitarbeitenden vor Ort sehen.
00:02:45: Also muss ich Vorarbeit leisten und den neuen Kollegen oder auch den alten Hasen immer mit dem sicheren Gefühl auf der Distanz führen dass er sich jederzeit an mich wenden kann wenn irgendwo der Schuh drückt und das ist die Basis unseres Erfolgs.
00:03:04: Du sprichst es gerade schon richtig an.
00:03:06: Was bedeutet das denn eigentlich konkret für einen Mitarbeiter im Alltag, wenn das Vertrauen fehlt?
00:03:13: Ich glaube bei uns ist es tatsächlich so, wenn wir oder generell ein Thema in der Branche, wenn keine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist.
00:03:22: Das heißt das Vertrauen nicht geschaffen werden konnte in die eine oder andere Seite dann hat man genau das Gegenteil und hat einen Misstrauen mindestens aber mal ein schlechtes Bauchgefühl ... dann draußen bei unserem Kunden im Einsatz ist und dort ja für Erleichterung, für gute Stimmung... ...für ein gutes Arbeitsklima und für den Erfolg des Kunden arbeitet.
00:03:49: Und natürlich auch für im besten Fall seine persönliche Weiterentwicklung,... ...seine Selbstentfaltung oder was auch immer Triebfedern für Arbeitnehmende sind.
00:04:00: Wenn wenn kein Vertrauen da ist und ein Problem auftaucht was er in der Regel mit dem Arbeitgeber gemeinsam lösen könnte, dann wird er sich nicht an den Arbeitgebers wenden.
00:04:11: Dann würde er sich im Zweifelsfall einen anderen Arbeitgebern wenden wo er glaubt diese Probleme nicht vorzufinden?
00:04:18: Und dann verlieren.
00:04:19: jetzt spricht
00:04:19: es ja Ja, jetzt sprichst du es ja auch schon richtig an.
00:04:22: Es ist eben auch der Fall dass die Menschen für uns draußen am Einsatz sind.
00:04:27: Wir sind die Promedes aber grundsätzlich steht letztendlich auf der Stirn von denen.
00:04:32: ich arbeite bei Promedis und sie sind quasi unser Gesicht nach außen.
00:04:36: was würdest du sagen?
00:04:37: Was sind denn die Auswirkungen?
00:04:39: oder was macht das mit der Einsatzbereitschaft wenn das Vertrauen fehlt?
00:04:44: Naja diese Einsatzbereitigkeit schwindet.
00:04:46: wichtig ist halt Das ist so mein Credo.
00:04:52: Wir stehen ja in gegenseitiger Abhängigkeit zueinander, das wäre jetzt ein negativ Formulierung und das wollen wir natürlich vermeiden.
00:05:00: aber diese Abhängigkeiten sind nun mal gegeben.
00:05:04: ohne unsere Talent sind wir nichts.
00:05:05: dann sind wir eine tolle Marke aber letztendlich nicht mehr als eine leere Hülle.
00:05:10: also müssen Jeden, der zu uns findet da abholen wo er steht.
00:05:16: Nämlich an einem Scheidepunkt.
00:05:17: Er hat ja entweder gerade seinen Berufsabschluss oder sein Studienabschluß erfolgreich absolviert orientiert sich gerade in der Berufswelt erstmals um seinen Weg zu finden.
00:05:29: andere haben in der Zeitarbeit Erfahrung gesammelt wieder andere haben Erfahrungen bei unseren Kunden gesammelten und suchen irgendwie eine neue Möglichkeit und andere wollen halt rein einfach reinschnuppern, um ihren Lebenslauf nicht zu versauen.
00:05:43: Weil sie alle drei Monate Jobhopping machen was auch immer.
00:05:48: Gibt ja viele Motivationen, weiß er aber nie.
00:05:51: Genau und so unterschiedlich die Motivations ist, so unterschiedliche ist die Gestaltung des Arbeitsvertrages.
00:05:58: Ja wir haben eine Tarifbindung und bieten dadurch natürlich ein enormes Maß an Sicherheit für unsere Mitarbeitenden.
00:06:07: Aber all das ist halt eben erstmal nur ein Tarifvertrag und ein Stück Papier.
00:06:11: Das kann jeder, wir wollen es einfach besser machen!
00:06:14: So, das bedeutet... Wir müssen die richtigen Fragen stellen, wir müssen Hinhören anstatt zuhören.
00:06:20: Wir sollten uns im besten Fall gut notieren was wir mit dem Talent vereinbart haben.
00:06:27: Also das ist ja erst mal die Vorarbeit unserer Recruiter Und dann auch ganz klar sagen, ja das matcht und wenn es eben nicht matcht arbeiten wir nicht zusammen.
00:06:37: Das gehört auch zur Arbeitgeberverantwortung dazu.
00:06:40: aber in der Regel finden wir die passenden Talents, die zu uns wollen, zu uns passen und dann müssen wir die individuellen Wünsche realistisch bewerten und auch klar sagen hey das können wir hier realisiert.
00:06:55: oder nein du, das geht überhaupt nicht.
00:06:57: Also ein Helikopter.
00:06:58: Das passt irgendwie
00:06:58: gar nicht.
00:07:02: Und du
00:07:03: sprichst es tatsächlich gut gerade auch an.
00:07:05: Ich würde da gerne ein bisschen kurz eingreifen, weil ich glaube damit beantwortest Du schon doll diese Frage.
00:07:11: Wir gehen auch noch tiefer darin ein.
00:07:13: aber woran merkt denn einen Mitarbeiter direkt hier?
00:07:15: kann nicht mich drauf verlassen oder vielleicht eben nicht?
00:07:18: Weil ich glaub die Punkte die Du grad schon angesprochen hast spielen total mit ein dass wir selber sagen... Du, wir entscheiden aber auch.
00:07:25: Wir entscheiden uns gegenseitig füreinander.
00:07:28: Wollen die aber auch zuhören und müssen den natürlich auch zu hören um genau herauszufinden passt es oder passt eben nicht?
00:07:34: Also wir sind ja nun die Profis, die sehr realistisch den Markt einschätzen können.
00:07:40: Weil wir nicht nur Menschen einstellen und beschäftigen sondern weil wir eben im Markt unterwegs sind um diese Vielfalt an Beschäftigungsmöglichkeiten für unsere Talents in ihrer unterschiedlichsten Art und Weise auch zu akquirieren, zu finden und Kunden an uns zu binden.
00:07:59: Das beginnt mit dem Einstellungsprozess.
00:08:01: Ja, wenn das Talent zu uns kommt und ich liess ihm vor was im Paragraph sieben Bundesurlaubsgesetz steht dann schafft es keinen Vertrauen.
00:08:09: ja, wenn nicht oder Sachim das Arbeitszeitkonto ist ein Flexibilisierungsmittel Plus- und Minusstunden mit Obergrenzen, Untergrünze und dergleichen zugeführt werden können.
00:08:24: Das Ganze findest du in Paragraph vier und keine Ahnung wo?
00:08:27: Dann schaltet der Mensch ab.
00:08:29: Bahnhof
00:08:30: verstanden geben viele raus.
00:08:31: wahrscheinlich sagen den Danke fürs Gespräch aber irgendwie weiß ich auch nicht was das war.
00:08:34: Ja ganz
00:08:34: genau!
00:08:35: Und im besten Falle zeichne ich Bilder ja oder bin so gut indem Thema, in dem ich gut sein muss und das ist Arbeitsrecht.
00:08:43: Das sind Tarife.
00:08:44: Das ist Einschätzung der Kundensituation bei uns.
00:08:49: Und wenn nicht einem Talent?
00:08:51: Das ist auch wieder sehr individuell.
00:08:52: Ich bringe immer das Beispiel – es hört sich total kirre an – aber das Arbeitszeitkonto.
00:08:59: Ja, das ist der einzige Wassereimer mit nem Keller!
00:09:02: Ja, das heißt jetzt kippe ich oben.
00:09:04: Da kippte ich, sag' jetzt mal oben.
00:09:06: früher waren es hundertfünfzig heute bis zu zweitundstunden rein, stellte die Stunden als Flüssigkeit vor, kippete zweihundert fünf rein, fließen die Fünfe am Rand rüber aber eben nicht versickern, nicht im Bodenlose sondern landen direkt dem Portemonnaie des Mitarbeiters.
00:09:21: so und wenn die Zweihundert Liter weggeschlafert sind ja und es braucht noch fünf Liter mehr oder fünf Stunden dann gehen wir einfach in den Keller.
00:09:30: Da haben wir noch ein bisschen was an Reserve und dann kann das Talent es irgendwann in einsatzstärkeren Zeiten wieder rausarbeiten.
00:09:36: Und so schaffen wir Flexibilisierung, wir schaffen damit ein verstetigtes Einkommen.
00:09:42: Wir bieten Flexibilisierungsmöglichkeiten für die Einblatt Situationen.
00:09:46: Das Talent kann sich ein bisschen mehr Freizeit erarbeitet wenn es ihm wichtig ist ja?
00:09:51: Und das das kann ich bildhaft erklären.
00:09:55: und im besten Fall und dann habe ich Vertrauen gewonnen sagt das talent am ende endlich mal einer der ne arbeitsvertrag zu eine show gemacht hat ja und es ist noch was.
00:10:05: aber
00:10:05: das ist genau wirklich dass das gute ding weil wir muss eben auch sagen viele kommen da rein haben doch nichts mit dem bereich zu tun gehabt dann das totale fach chinesisch du kannst es im endeffekt gut irgendwie bildbildhaft darstellen war ich finde auch selber wenn ich irgendwo in einem vertrag bin oder ein händi vertrag oder etwas was ich und dann werfen die mit ihrem fachchinesisch um sich dann denke ich mir so warum erzählt es mir gerade so, willst du vielleicht das gerade wegreden?
00:10:31: Dass ich vielleicht eine Information gar nicht mitbekomme.
00:10:34: Weil da kommt ja meistens die Unsicherheit und das ist eben das gute Ding was wir machen müssen.
00:10:39: Wir müssen eben die ganze Zeit, was wir von Anfang bis Ende machen, ist halt die Vertrauensarbeit.
00:10:44: Ja
00:10:44: genau!
00:10:45: Die wir aufbauen müssen.
00:10:46: Und ich muss diese Dinge für Menschen in einer Sprache... übersetzen, in denen sie selber wenig bis keine Erfahrung haben oder ihnen vielleicht auch einfach Know-how fehlt.
00:10:59: Oder die Fähigkeit einen rechtlich sauber formulierten Text zweifelsfrei umzumünzen in ein gutes Verständnis über die eigenen Rechte und Pflichten.
00:11:12: Und ich glaube, wenn wir da Klarheit schaffen auf allen Ebenen dann haben wir eine vertrauensvolle Basis geschaffen und das darf dann gerne reifen und wachsen indem ich einfach im Nachgang meine Versprechen in Gegenseitigkeit einhalte.
00:11:26: So, so soll es nämlich genau sein.
00:11:28: Jetzt sind wir ja gerade so... Wir arbeiten heute ein bisschen durch alle Etappen durch was du uns heute als Fachmann natürlich mitgeben kannst.
00:11:37: jetzt ist für mich auch eine große Frage oder ne Sache, ne große Herausforderung.
00:11:45: Wir bleiben bei dem Thema Vertrauen und wollen Vertrauen aufbauen.
00:11:49: aber wie gehen wir denn damit um wenn Mitarbeiter schon negative Erfahrungen gesammelt haben?
00:11:54: Wie können wir auf die eingehen?
00:11:56: Was ist da die Schwierigkeit?
00:12:00: Die Menschen, die negative Erfahrung in der Branche oder generell mit Arbeitgebern gesammelt haben.
00:12:09: In der Regel sind es dann negative Erfahrungen mit der Branche oder negative Publicity über einen Marktbegleiter – vielleicht tatsächlich auch Marktbegleitern dies die mal ein Fehler gemacht haben.
00:12:22: und dann drückt man jemandem ganz schnellen Stempel auf, sagt das ist alles Verbrecher oder so.
00:12:29: Oder das ist politisch geformt prekäre Beschäftigungsverhältnisse, prekere Vergütung etc... Und tatsächlich muss man die Fragen und Sorgen ernst nehmen und es in irgendeiner Form schaffen dass sie Angst frei in diesem Bewerbungsprozess schon sehr klar formulieren, was ihre Bedenken sind.
00:12:51: Damit wir die Möglichkeit haben damit aufzuräumen.
00:12:55: oder aber manchmal gehört es eben auch dazu um Vertrauen zu schaffen dass man ihnen sagt ja das sind deine Bedenke und sie sind total berechtigt weil das ist einfach so.
00:13:07: Die Regeln sind ganz klar.
00:13:09: dann schafft man's im besten Fall ein gutes Verständnis.
00:13:14: und gutes Vertrauen bedeutet halt eben auch, dass man seinem Gegenüber mit dem Führungsanspruch eines Arbeitgebers erklären darf.
00:13:26: das ganze hier auch kein Wunschkonzert ist.
00:13:29: Also wir haben klare Regeln, da male ich immer das Beispiel der dreispurigen Autobahn.
00:13:35: ja?
00:13:36: Wir können auf einer Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung nehmen an so was gibt es noch wird ja weniger mittlerweile
00:13:43: und wir träumen uns mal kurz rein
00:13:45: genau in die fantastische Welt der Geschwindigkeit und Regelkonten freien Autobahnen.
00:13:53: Dann ist das aber nur eine Illusion und ich starte dann auch immer mit dem, ich frag dich mal Philipp.
00:13:59: Hast du einen Führerschein?
00:14:02: Nee hast du nicht!
00:14:03: Du hast eine Fahrerlaubnis.
00:14:04: Schau mal genau her, ne?
00:14:07: Wenn du einen Führerschein hättest dann könnte man sagen oh super der gehört dir aber die Fahrerlaubnis wird dir erteilt vom Start
00:14:13: und kann auch entzogen werden.
00:14:15: Und damit gehst du ein Deal ein dich an Regeln zu halten und dann bist du auf einmal auf der Autobahn und denkst auch guck mal hier drei Spure ich kann schnell fahren Ich kann aber auch langsamer fahren und du kannst auch mal die Spuren wechseln.
00:14:28: ja und da gibt es Rastplätze Nothalte buchten mal anhalten, mal durchschnaufen.
00:14:34: Mal überlegen ist das noch der richtige Weg für mich und kann vielleicht andere Mitreisende fahren die mit mir im Stau stehen.
00:14:40: Mensch wie siehst du das denn hier?
00:14:41: Ist alles cool auf der Prometheus Autobahn?
00:14:44: ja super!
00:14:45: Das macht Spaß auch wenn es gerade ein bisschen staut aber es gehört zur Realität dazu.
00:14:49: So und wenn du dann das Gefühl, dass es passt dir alles nicht.
00:14:52: Und du gibst Vollgas und fährst rechts durch die Leitplanke ja dann landest du aber in der Böschung.
00:14:57: Dann ist die Reise zu Ende.
00:15:00: Also
00:15:00: so ein bisschen zwischen Ehrlichkeit und Verkauf wie du's jetzt ne?
00:15:03: Man muss ehrlich sein, aber irgendwo natürlich auch das Verkaufen und zu sagen so siehts aus.
00:15:08: Das kann passieren.
00:15:10: Hinterblick nochmal hinter dich.
00:15:11: Passt das gerade noch so?
00:15:13: Ist das alles noch so wie besprochen oder wie du es dir vorgestellt hast... ... um dieses Vertrauen wieder aufzubauen.
00:15:20: Und wichtig ist ja für uns, dass wir die Menschen... ...die zu uns kommen sich zumindest mal auf der Autobahn Auffahrt befinden oder an einem Autobahnkreuz und in dieser Bildsprache zu bleiben dafür zu begeistern diese Reise auf unserer Autobahn zu fahren aber dabei auch zu akzeptieren das es Leitplanken gibt und ihnen die im Vorfeld schon zu zeigen, damit sie nicht glauben das ist eine Vater Mokrana.
00:15:46: Und sie geföhnen Gefahrlos da durchbrechen.
00:15:49: Das heißt... Klarheit, Transparenz, offene verzugslose Kommunikation.
00:15:54: Und dann helfen wir den Menschen wirklich eine Fahrt zu ... also eine Reise zu unternehmen mit uns ja?
00:16:02: Mit dem Sicher, mit der Sicherheit die wir ihnen bieten, mit einer Klarheit die wir brauchen für alle Beteiligten und im besten Fall wird das ne ganz ganze lange Reise!
00:16:11: Mit immer vollem Tank.
00:16:11: Ne ganz lange Reis!
00:16:14: Was würdest du sagen was sind denn die typischen Fehler gerade wenn wir jetzt beginnen?
00:16:19: Recruiting, dass das Vertrauen direkt zerstört.
00:16:23: Das nicht hinhören und falsche Versprechungen oder Menschen von irgendetwas versuchen zu begeistern obwohl sie vorher schon klar kommuniziert und ausgeschlossen haben.
00:16:36: Bestes Beispiel ist, und da gibt es... Wir sind ja bundesweit aktiv von Kiel im hohen Norden bis nach Sonthofen im tiefsten Süden.
00:16:48: Und Aachen im Westen und Görlitz im Osten.
00:16:52: Ich glaube damit habe ich die jeweiligen weit entlegensten Städte in allen Himmelrichtungen gegriffen.
00:16:59: Könnt ihr gerne überprüfen?
00:17:06: dass man einfach nicht hinhört.
00:17:10: Jetzt nehmen wir Beispiel Hamburg, da ist jetzt vielleicht gerade ein hoher Bedarf an pädagogischen Fachkräften die Bock haben in der Kita zu arbeiten.
00:17:21: So und jetzt bewerben sich aber in Hamburg nur pädagogische Fachkräfte, die in der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten wollen.
00:17:26: Ja was machen wir da?
00:17:28: Dann könnten wir die überreden doch mit kleinen Kindern zu arbeiten und sagen Mensch das wird schon usw.
00:17:34: Und dann gibt es vielleicht die Aufträge dazu gar nicht weil wir sie nicht akquiriert haben oder weil die Arbeitsmarktsituation für unsere Kinder in der Jugendhilf oder in der Kita eben eine andere ist, dann habe ich ein Problem.
00:17:48: Ja, dann habe ich Menschen in einer Arbeitssituation gepresst.
00:17:51: Die... die sie nicht
00:17:54: haben wollen.
00:17:55: Das wäre das Gleiche wenn ich dir versprechen würde Philipp weißt du?
00:17:58: Das mit deinem Marketing und so ist eine schöne Sache.
00:18:01: aber für dich haben wir einen anderen Karriereplan.
00:18:03: Du gehst jetzt zu Almut in die Buchhaltung Dann weiß ich, dass du nicht mehr lange bei uns wärst.
00:18:08: Dann würdest du wahrscheinlich woanders um dich umschauen oder?
00:18:12: Möglich.
00:18:12: Das ist genau das
00:18:14: Gleiche.
00:18:16: Wir wollen natürlich auch Perspektiven ermöglichen.
00:18:18: und ich glaube, das ist wiederum eine Stärke, dass man natürlich im rekrutigen Prozess schon erfragt was es dir wirklich wichtig dann geht's in die Umsetzung und Mitarbeiterbindungsarbeit.
00:18:31: Dann müssen wir genau das was wird dort Versprechen einhalten.
00:18:34: und wenn man dann.
00:18:37: Auf der gemeinsamen Reise ja in der Kennedy Journey irgendwann an Punkt kommt und sagt Mensch haben wir einen super Kehrprozess, dass heißt wir kümmern uns regelmäßig proaktiv um die Niets der der Kolleginnen und Kollegen da draußen damit wir einfach nah dran bleiben.
00:18:51: und dann kommt es nicht selten vor des Menschen auch sagen und ich glaube das ist ein entscheidender Vorteil den wir haben gegenüber anderen Arbeitgebern Das, das dann plötzlich doch das Interesse aufkommt.
00:19:03: Hey jetzt Kita wollte ich immer und jetzt würde aber doch noch mal gerne in die Heilpädagogik bin ja Heilerziehungspfleger mir fehlt es doch mehr schichtig zu arbeiten oder vielleicht mal wieder in einer Werkstatt für Menschen mit geistiger Behinderung zu arbeiten und diesen Menschen beim in ihrem Berufsalltag Hilfestellungen zu bieten Ja und dann machen wir das halt
00:19:29: Ist ja eine ganz andere Ausgangslage, als irgendwie im Gespräch was ganz anderes zu versprechen und zwei Wochen später zu kommen.
00:19:36: Ah übrigens das, was wir besprochen haben hab ich nicht!
00:19:38: Aber ich habe ja etwas anderes ist gar nicht so schlimm, probier's doch mal aus, ist ja gar nichts so schlimm.
00:19:45: Ja aber das ist natürlich wirklich schwierig und man hört es auch immer wieder dass genau sowas passiert und deswegen teilweise eben auch der Beruf ... äh der schlechte Ruf so rum.
00:19:57: Welche Rolle spielt denn eigentlich dann die persönliche Betreuung im Alltag?
00:20:02: Die spielt eine sehr, sehr große Rolle.
00:20:06: Wobei man auch sagen muss jeder Mensch ist Tickter sehr unterschiedlich.
00:20:10: wir haben hier einen Mitarbeiter in unserer Niederlassung Köln der Alexander.
00:20:17: Das ist so ein Mann der ersten Stunde, ja.
00:20:21: Der ist noch länger da als ich aber auch nicht so viel länger ne?
00:20:24: Der ist seit zwei tausendneunzehn im Unternehmen und der Alex ist ein ganz liebenswerter Kerl.
00:20:31: wenn man den aber sieht und er kommt zur Tür rein dann wird es dunkel am Flur Ja und dann ist das auch einer wo wahrscheinlich jede zweite erziehungsberechtigte Person in der Kita sagen würde oh Gott mein armes Kind Oh Gott, oh Gott.
00:20:46: Ja?
00:20:47: Schnell weg, schnell weg!
00:20:49: Aber der Alex ist... Also das ist einfach ein ganz klasse Pädagoge.
00:20:58: Der ist auf jedem Team-Event, was wir hier in Köln veranstalten oder auch in Düsseldorf.
00:21:03: Egal der fährt überall hin und er ist mit dabei und dann bringt er selbst gebackene Speisen aus seiner russischen Heimat mit die er selber zubereitet.
00:21:16: Er macht im Prinzip unsere Arbeit.
00:21:20: Der unterhält sich mit jungen Talents und sagt Mensch ich bin schon seit dem Jahr zwei Tausend Neunzehnte da.
00:21:24: Das ist so eine Geheimwaffe für den Westen Und der Alex ist halt tatsächlich jemand, da brauchst du... das ist dann wiederum die Leistung, die wir bringen müssen.
00:21:37: Weil er erst die erste Eindruck dafür gibt es keine zweite Chance.
00:21:41: Das wissen wir.
00:21:41: So, das stimmt!
00:21:43: Du musst dann übersetzen und dann kommt so ein Mehrwert, den wir glaube ich haben oder bieten können für unser Talents.
00:21:50: Wir fahren mit Alex in den ersten Einsatz oder wir rufen an werde ich nie vergessen.
00:21:54: habe ich da war ich gerade zwei Monate bei Prometheus.
00:21:57: Dann hatten wir auch noch Corona direkt.
00:21:59: das war natürlich eine kluge Entscheidung damals.
00:22:02: Und ja und dann hab' ich ihn Kunden angerufen.
00:22:05: Ich sage bei ihnen brennt's ja alles klar!
00:22:07: Ich hab' da einen.
00:22:07: Das ist der Alex Toller Kerl.
00:22:10: Aber sie müssen mir jetzt genau zuhören Wenn er reinkommt bei Ihnen, schließen Sie die Augen oder aber das was sie sehen werten Sie bitte nicht.
00:22:22: Unterhalten Sie sich mit ihm so.
00:22:23: wenn er dann mit ihnen spricht dann klingt es auch noch durch diesen Akzent den er eben hat unterstreicht dass seine Erscheinung.
00:22:32: Aber
00:22:33: ich möchte, dass Sie
00:22:34: mir vertrauen und Alex eine Chance geben.
00:22:38: Ab da war Alex neun Monate im Einsatz?
00:22:41: Ja, und der Kunde sagte Herr Wollsiefer.
00:22:44: Das war super dass sie mir das vorher gesagt hätten sich hätte den sonst direkt zurückgeschickt aber... ...das war die beste Entscheidung die Sie für uns getroffen haben!
00:22:54: Das war ein perfect Match Punkt.
00:22:57: Ich würde Mega!
00:22:59: Ich würde das gerne noch mal nutzen, weil ich würde auch nochmal die Mitarbeiter-Seite mehr beleuchten.
00:23:04: Über die Kunden wollen wir natürlich auch hier und wieder nochmal sprechen aber vielmehr ja natürlich auch über die Mitarbeiter.
00:23:10: Und wenn ich jetzt gerade natürlich bei so einem Fall drüber nachdenke alles klar persönliche Betreuung.
00:23:17: Jetzt haben wir vielleicht in dem Moment einen Fall wo man sagt okay es bedarf vielleicht noch ein bisschen intensiv vorher in Vorgespräch und sagen Mensch ok wer bist du?
00:23:25: Du hast ihn vielleicht auch erst einmal kennengelernt um ihn einschätzen zu können, um dann eben die Vorhalle beizuleisten.
00:23:31: Wie würdest du denn einschätzen?
00:23:32: Was ist eigentlich regelmäßig ein regelmäßiger Austausch?
00:23:35: Kann man das so pauschal sagen?
00:23:36: Ist es jetzt täglich?
00:23:37: Muss das täglich?
00:23:38: oder was sagst du dazu?
00:23:40: Ja ich bin gerade so ein bisschen abgeschwiffen aber bemerkst ich mache halt meinen Job liebend gerne.
00:23:44: Ich könnte ja fünf Vodkas
00:23:46: tun
00:23:47: und also... Das ist sehr individuell.
00:23:52: Was wir standardisiert machen, ist... Wir nennen das Care-Prozess und kümmern uns um unsere Talents.
00:23:58: Alles was du in so einem Prozess giest, ist ja erstmal nicht zwingend immer das Beste, was man tun kann.
00:24:06: Es hilft, um Routinen zu entwickeln, einen Modus operandi anzunehmen indem wir Dinge nicht vergessen.
00:24:14: Dafür gibt es Prozesse!
00:24:16: Und die sind immer gleich, das kann gleiche Abstände sein.
00:24:19: Das können gleiche Inhalte sein aber wir gehen natürlich.
00:24:23: unser Anspruch ist es mindestens einmal im Monat mit jedem Talent oder und additiv dazu bei jedem Einsatzwechsel spätestens am zweiten Arbeitstag sowohl mit dem Kunden lassen jetzt mal weg Aber auch mit dem Talent in Kontakt zu treten.
00:24:39: dieses Das ist ein Match-Check, den machen wir.
00:24:42: Fangen wir damit mal an.
00:24:44: Da geht es natürlich primär erstmal um die reine Arbeit.
00:24:47: Ist die Arbeitssituation, die wir für dich ausgewählt haben und über die wir vorher gesprochen haben genau das was wir dir zugesagt haben?
00:24:54: hast du das angetroffen, was du in deiner Einsatzzuweisung gelesen hast?
00:24:59: Und dann hat das Talent ja die Möglichkeit zu erklären Ja, das is super!
00:25:03: Dann mach ich einen Haken dran.
00:25:04: Perfekt.
00:25:05: Ich habe einen guten Job gemacht, Talent zufrieden, Grunde zufriedene im besten Fall.
00:25:08: Und dann geht es weiter.
00:25:09: Das sollte man natürlich regelmäßig überprüfen, um immer nah dran zu sein.
00:25:14: Also unser Anspruch ist wie beim Surfen vor die Welle zu kommen und nicht hinter der Welle hier zu rudern, da brauchst du nämlich das Surfbrett nicht.
00:25:20: Ja?
00:25:21: So!
00:25:22: Und tatsächlich ist dann der nächste Punkt – und da geht's gar nicht so sehr um die Arbeit zumindest nicht direkt -, dass wir regelmäßig mindestens einmal im Monat Ja, das ist so der Standard wo sagen Mensch den?
00:25:38: jetzt rufen wir dem Michael die Karola den Jan die Svetlana an und horschen mal einfach hey wie geht's dir denn heute?
00:25:46: Was gibt es Neues zu berichten?
00:25:47: Zuhause alles fit.
00:25:48: Im besten Fall wissen wir, dass Karola alleine ziehende Mutter von zwei wunderbaren Töchtern ist und der Michael ein begeisterter Sportler, der auch ehrenamtlich noch eine Fußballmannschaft trainiert und der nächste vielleicht gerade vor zwei Wochen die Oma verloren hat, wo er daran zu knabbern hat weil er bei der Oma aufgewachsen ist... Und das sind Dinge die wir einfach über unsere Mitarbeitenden wissen müssen, damit wir Beziehungsarbeit betreiben können.
00:26:20: Nicht weil wir Daten sammeln wollen sondern weil unser Anspruch also meiner ist es mindestens und ich kenne keinen der das anders sieht, dass wir einfach eine Bindung zu unseren Mitarbeitern haben.
00:26:34: Wir verkaufen ja kein Produkt und wir haben auch nichts im Schaufenster stehen.
00:26:40: oder wir dürfen mit Menschen arbeiten und genau über diese Regelmäßigkeit, ich sage mal diese standardisierte regelmäßig wiederkehrend mit jedem Mal zu sprechen.
00:26:49: Wenn man das gewissenhaft machen wissen wir ja irgendwann auch dass der eine oder andere eine engere Taktung braucht?
00:26:57: Oder dann gibt es auch welche die sagen wir dann... Wir haben vor vier Wochen telefoniert.
00:27:02: Mir geht es gut, ich bin... Leicht
00:27:04: das nicht?
00:27:04: Ja,
00:27:05: hohe Resilienz.
00:27:06: Ich bin vielleicht auch selber.
00:27:07: Ich kann gut mit anderen aber mit mir selber brauche ich so viel wie auch immer und dann pendelt sich das irgendwann so ein uns.
00:27:15: wir wollen ja niemanden überborden oder überfordern mit unserer Präsenz an seiner Wormuschel oder in der Kita vor Ort.
00:27:24: Ich war jetzt letzte Woche zum Beispiel, da verbindet man eine Arbeitsplatzbegehung mit einem Mitarbeitenden Gespräch.
00:27:30: Da macht man noch ein Quality-Check vor Ort so dann sieht mal die Kita, dann hast du noch ne Ladung Schokohasen mit dabei.
00:27:35: Da freuen sich die Kinder vor Ort und dann geht's hervorragend ja?
00:27:38: Und das ist das was... Also eigentlich haben wir den geilsten Job der Welt.
00:27:42: Das kann man nicht anders sagen.
00:27:44: Ja, man kommt auf jeden Fall gut rum und man hat sehr viel mit sehr vielen verschiedenen Menschen zu tun.
00:27:51: Ich würde gerne auf das nächste Thema drauf eingehen und es ist natürlich die Transparenz.
00:27:55: was wir haben jetzt auch schon so ein bisschen eingeordnet.
00:27:58: wenn wir zum Beispiel beim thema alex bleiben wenn du sagst okay könnte vielleicht anders wahrgenommen werden.
00:28:04: es gibt ein paar mehrere Vorgespräche.
00:28:07: Was passiert denn?
00:28:09: oder wie ehrlich kann man denn sein, wenn man zum Beispiel vorher noch gar nicht alles weiß?
00:28:14: Wie
00:28:14: z.B.,
00:28:15: dass du sagen kannst ich glaube das der Kunde mir jetzt vertraut in dem Moment, wenn ich ihm sage machen sie die Augen zu hören Sie dann gucken sie und danke entscheiden sie aber du weißt es ja nicht.
00:28:27: Wie kann man das lösen?
00:28:30: durch Authentizität.
00:28:31: Du musst glaubhaft sein Das, was du sagst musst du ehrlich meinen und im besten Fall da gibt es auch so einen alten Spruch.
00:28:41: Das ist eher ein Vertriebsding.
00:28:43: wer fragt der führt?
00:28:44: So je mehr ich an Wissen habe zu einem Thema zum Kunden zur Mitarbeitenden desto kompetenter oder umfassender kann nicht beraten kann nicht fragen beantworten oder vielleicht auch schwierige Situation moderieren.
00:28:59: Ja, es ist ja nicht immer alles einfach was wir haben.
00:29:04: Ich glaube eine hohen Grad an Resilienz das ist nicht schädlich wenn man die hat.
00:29:08: ein bisschen Wahnsinn gehört auch noch dazu.
00:29:10: und ja empathie für andere Menschen sich einfühlen können und vielleicht auch dass nonverbale richtig deuten.
00:29:19: das unausgesprochen herauskitzeln und Transparenz kann man im Prinzip grenzenlos gestalten, solange es nicht gegen geltende Gesetze geht.
00:29:36: anders praktizieren, aber was wir de facto in der Regel nicht tun.
00:29:42: Wir haben evaluiertes Bewerber-Auswahlverfahren wo wir einfach auch gewisse Checks machen und gewisse Anforderungen durch unsere Talents zu erfüllen sind.
00:29:51: Nehmen wir mal ein eintragendes freies Führungszeugnis ja ein erweitertes Führungzeugnis.
00:29:56: das wird bei den Behörden auf unserer Veranlassung hin durch den Mitarbeitenden selbst beantragt.
00:30:01: Wir übernehmen die Kosten dafür So, und dann checken wir das.
00:30:06: Dann bestätigen wir in der Personalakte, dass als eintragungsfrei gesehen zu haben für die Richtigkeit der Angabenhaftet der HR Manager.
00:30:15: aber das Führungszeugnis geben wir den Mitarbeiter in der Hand Und wenn er Kunde das sehen will kann sich das beim Mitarbeiter holen.
00:30:22: oder aber der Mitarbeiter erklärt uns gedürfen ist in Kopie zu genau diesen Zwecken dem Kunden vorlegen.
00:30:34: Es gibt ganz viele Dinge, die vielleicht transparenter gestaltet werden könnten.
00:30:39: Aber es gibt die Datenschutzgrundverordnung.
00:30:43: Ich kann noch längst nicht von jedem Mitarbeitenden ein Bild in den Profil reinmachen, mal abgesehen davon das ist ja auch nicht mehr zeitgemäß.
00:30:50: man sollte nach den Erfahrungen und Qualifikationen
00:30:54: urteilen.
00:30:55: Und wenn ich jetzt da wahrscheinlich abgebildet wäre, dann würde mich keiner nehmen.
00:31:01: Also sonst welcher?
00:31:02: bei Germanist Next Top Model bin ich aber nicht.
00:31:06: Heute leider kein Foto.
00:31:08: Wichtig Gito von dir machen wir keinen Fotos.
00:31:10: Schade!
00:31:13: Wie reagieren
00:31:14: denn Mitarbeiter eigentlich auf unangenehme Ehrlichkeit?
00:31:17: Wenn du jetzt sagst okay wie zum Beispiel ich kann es dich einschätzen Ich weiß nicht oder vielleicht weiß ich schon Aber der Einsatz Also ich weiß es nicht.
00:31:24: Wie reagieren die Leute?
00:31:25: Du, das ist ganz unterschiedlich!
00:31:28: Ich glaube tatsächlich... weil wir ja nun auch die klare Prägung in der Sozialpädagogik haben und Pflege also sprich in Sozialberufen unterwegs sind, glaube ich schon dass die meisten Menschen ihre persönlichen Unzulänglichkeiten sehr gut kennen damit aber natürlich ungern konfrontiert werden wollen.
00:31:54: Es kann immer wieder mal vorkommen, dass Kunden also unsere Entleihenden aus unterschiedlichsten Gründen die weitere Zusammenarbeit ablehnen oder auch in der Hospitation sagen ne das passt nicht zu uns und dann die Informationen geben im besten Falle sehr ehrlich und transparent warum das nicht passt.
00:32:17: Wenn ich die nicht kriege, habe ich das zu erfragen weil ich will das ja wissen.
00:32:20: Ich muss ja zwingend herausfinden was mein Kunde denn eher braucht wenn es Karl-Heinz oder Lotte ist und dann kommen vielleicht auch mal unangenehme Wahrheiten daraus.
00:32:32: Das kann alles sein.
00:32:33: da gibt's von verschmutzter Kleidung über High Heels und Mini-Rock zur Hospitation in der Kita gekommen über mangelnde Hygiene, über einen unangenehmsten Tonfall oder eine unangemessene Wortwahl ist alles mit dabei.
00:32:54: Und dann ist es natürlich unsere Pflicht das anzusprechen im besten Fall sehr klar und verständlich aber nach Möglichkeit noch gewinnend und nicht destruktiv.
00:33:07: mein Gegenüber, mit dem ich das zu kommunizieren habe die Möglichkeit zu entscheiden wer darauf reagiert und da ist von
00:33:14: tief
00:33:14: traurig bis.
00:33:17: Einsicht und Wut ist alles mit dabei ja?
00:33:20: Und das isst was den Job unserer HR Manager in den Standorten... ...und auch der Vertriebs- und Personaldisponenten die alle Perspektiven bedienen tatsächlich auch da wiederum sehr vielfältig und ganz bestimmt nicht immer einfach.
00:33:40: Ne man braucht ja auch, also man muss eben auch sagen man braucht eine gewisse Basis um so Problemgespräche führen zu können.
00:33:47: wir müssen uns irgendwie mal kennen müssen uns einschätzen können und auch wissen wie gehe ich daran?
00:33:54: Wie kann ich das formulieren?
00:33:55: Welche Art Mensch bist du?
00:33:58: das an dich ran treten.
00:33:59: Was würdest du denn sagen, was ist dein das deutlichste Zeichen eines Mitarbeiters wo du merkst ich glaub der vertraut mir?
00:34:08: Ja bringen wir es mal beim alle.
00:34:11: Es ist deutlich zu zeichnen oh das ist auch so wie.
00:34:13: wir sind alle so unterschiedlich.
00:34:16: Ich persönlich gehe jetzt mal einfach von mir aus.
00:34:18: wenn ich einem Menschen vertraue dann teile Bereitwilliger Dinge aus meinem Privatleben und trage auch meine Sorgen an die Person meines Vertrauens heran.
00:34:31: Ich glaube, das ist das was wir auch wollen ja.
00:34:37: Das ist das eindeutige Signal dass jemand also kann natürlich auch natistische Züge sein aber ich hoffe nicht dass es so viele von begegnen.
00:34:46: Aber in der Regel Menschen die ihren Arbeitgeber mit privaten Sorgen, ernsten Sorgen konfrontieren.
00:34:56: Das würden sie nicht machen wenn Sie in der Ansprechperson keinen Lösungsfinder sehen würden und das ist immer ein Indiz für Vertrauen.
00:35:08: Ein Beweis nicht aber einen Indiz schon.
00:35:12: Ja es auf jeden Fall.
00:35:13: jetzt kann's natürlich auch wiederum sehr schnell gehen dass so was verloren geht.
00:35:19: wie schnell kann sowas passieren?
00:35:22: Ja, das geht Razzifazi.
00:35:26: Wenn ich eine Zusage nicht einhalte... Möge er mit steinen werfen wenn er im glashaus sitzt oder wie sagt man so möge er den ersten stein schmeißen.
00:35:40: nein ist mir auch schon passiert.
00:35:42: ja und das geht ganz schnell.
00:35:44: du bist vielleicht in der stresssituation.
00:35:46: morgens früh kommst du ins büro rein da klingelt stille von der kunde mensch.
00:35:51: wo ist denn gisela so?
00:35:53: und dann sagt der horster der giseler ist noch zuhause schätzerlein Kollege Horst Schlemmer.
00:36:02: Nein, so und dann bist du schon in Wallung.
00:36:06: Stress ist das noch nicht aber das ist der normale Wahnsinn.
00:36:08: Dann denkst du okay, dann rufe ich mal die Gisela an.
00:36:10: Dann geht die Giesela nicht dran.
00:36:12: Dann kommt der Nächste, der ruft ansatz.
00:36:13: Mensch, Guido!
00:36:14: Ich habe das total vergessen.
00:36:17: Ich wollte ja eigentlich Urlaub haben.
00:36:18: Ja es ist super... Fristen schon mal was von gehört.
00:36:22: Ja, das ist aber ganz dringend.
00:36:23: die Oma is krank und Die ist jetzt in Transsilvanien beim Onkel Dracula und macht da drei Tage Urlaub.
00:36:30: Jetzt musst du ja nach Hause alle Bein gebrochen Ja so und dann war sitze dann jemand im Urlaub verwehren Nee Dann findet man Lösungen.
00:36:38: ja dann So.
00:36:39: und dann sagst Du beispielsweise der Trude die dann Ganz dringende geplant nächste Woche montag in urlaub muss Ja, du kannst in den Urlaub gehen.
00:36:50: Aber du gehst bitte am Freitag noch in den Einsatz und hast dann völlig verschwitzt als dem Kunden.
00:36:56: der wollte nicht nur den Freitags sondern er wollte Freitab bis Freitach so.
00:36:59: und dann hast du in irgendeiner Stresssituation weil die Dokumentation nicht war dem Kunden was zugesagt wovon Trude nix weiß.
00:37:07: Dann sagt der Kunde Mensch schön dass du da was freu mich auf Montag.
00:37:10: dann geht es ja weiter und sagt Trude Moment ich habe eine Urlaub
00:37:14: Geht weiter in den urlaub Richtig
00:37:18: Geil, heute einen freien Tag.
00:37:20: Ich habe da noch eine Rufbereitschaft und ist dann am Freitag gar nicht zu Hause oder ruft die Trude in der Niederlassung an völlig besturzt.
00:37:26: ich hab doch Urlaub ab Montag.
00:37:28: und jetzt sagt der Kunde, ich soll nochmal kommen!
00:37:29: Ich hatte das noch mit dem Guido besprochen und dann sagt er barecht ja ne den Guido hat da nichts aufgeschrieben.
00:37:34: also nixer trudel urlaub ist gar nicht genehmigt du hast ja gar keinen antrag gestellt.
00:37:38: ja aber ich habe doch mit dem guido gesprochen ja ist aber nix da war
00:37:41: doch ne mündliche absprache so und
00:37:42: dann verlierst du vertraut.
00:37:44: es ist natürlich ein extremen Beispiel.
00:37:46: Das kann aber auch sein, dass die Schnittstelle-Recruiting-Standort vielleicht irgendwo eine Information verschludert hat.
00:37:54: Der Mitarbeiter wollte vielleicht oder hat gesagt ja nee ich habe kein Auto und brauche ich bin mit Öffis mobil dann nützt mir euer Fahrgeld nichts.
00:38:06: Ja, aber ein Deutschlandticket wäre toll.
00:38:09: Dann sagt die Runa oder die Shirin aus Hamburg.
00:38:11: Shirin war ja auch schon bei dir im Podcast.
00:38:15: Ja kriegst du und hat es vielleicht vergessen aufzuschreiben?
00:38:21: Und dann hat der Standort nichts davon gewusst.
00:38:23: Hat dann die Vereinbarung getroffen.
00:38:26: Der Mitarbeiter fängt an das Job-Ticket ist nicht da heran.
00:38:28: Dann hast Du Vertrauen verschwinden.
00:38:30: Das stehst Du da!
00:38:36: Wir können ja noch hundert Beispiele nennen, aber man kann wirklich sagen... Ist egal wie groß das Versprechen oder wie groß die Sache an sich ist.
00:38:44: Es kann ja wirklich auch eine Absprache sein, wie ich rufe dich morgen um zwölf an und dass es nicht passiert gerade am Anfang.
00:38:50: man lernt sich ganz neu kennen und es wird natürlich immer intensiver und wir arbeiten immer intensiv zusammen.
00:38:56: aber man kann sicher mit so vielen Kleinigkeiten schon das alles verspielen und verschärzen.
00:39:01: und grade die Zeitarbeit wofür wir stehen dass wir Flexibilität geben wollen dass wir aber auch Chancen und Möglichkeiten geben auf das Talent eingehen wollen und wenn das eben nicht funktioniert, ist es super schade.
00:39:14: Aber wenn ich dich jetzt hier nochmal sitzen habe abschließend was kannst du sagen?
00:39:19: Was macht für dich gute Zeitarbeit aus?
00:39:22: Gute Zeitarbeit macht aus dass sich Menschen nicht nur einen Arbeitsvertrag in die Hand drücke sie auf dem Absatz rumdrücke oder drehe durch die Tür schubst und sagt Schreib mal Stündchen auf sondern da sich das ganze ganzheitlich betrachte und den Menschen eine berufliche Heimat gebe, in der sie sich wohlfühlen.
00:39:43: In der Sie Vertrauen entwickeln können und in der Sie vor allen Dingen Spaß haben an dem was Sie tun dürfen.
00:39:51: Und gute Zeitarbeit beginnt mit der Einhaltung eines Versprechens, was ich per Handschlag gegeben habe und im Arbeitsvertrag manifestiert wurde.
00:40:01: Das ist gute Zeit Arbeit!
00:40:04: Das war doch mal das Wort zum Sonntag.
00:40:06: Besser könnte man es gar nicht zusammenfassen!
00:40:09: Vielen lieben Dank an der Stelle, dass du heute mit dabei warst.
00:40:13: Wir freuen uns auf jeden Fall auf die nächsten.
00:40:14: Du wirst auf jeden fall können wir jetzt schon einmal announced und öfter mit dabei sein worüber wir uns sehr freuen.
00:40:19: Das heißt an euch Leute vielen dank auf jedenfall wieder fürs zuhören.
00:40:23: folgt uns gerne auf social media schaut uns gerne auch Social Media.
00:40:27: da machen wir wie immer Ausschnitte.
00:40:29: Und damit ganz liebendank.
00:40:31: und bis dahin Philipp,
00:40:32: danke dir.
00:40:33: Danke euch fürs Zuhören und zusehen.
00:40:35: Macht's gut!
00:40:35: Ich freue mich aufs nächste Mal.
00:40:37: Bis dann.
00:40:38: Ciao!
00:40:38: Tschüss.
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