15. Was du in Konflikten wirklich verteidigst

Transkript anzeigen

00:00:03: Auf Zeit, der Prometheus-IV-Podcast für Menschen aus der Zeitarbeit.

00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu unserer neuen Podcastfolge!

00:00:17: Und zum Anfang Hand aufs Herz – wie oft habt ihr euch schon gedacht?

00:00:21: Eigentlich habe ich doch recht... Ob im Team, in der Pflege oder in der Pädagogik, im privaten Umfeld?

00:00:27: Wir halten oft erstaunlich fest an unseren Positionen.

00:00:31: Und genau das kann Konflikte verschärfen und Lösungen erschweren!

00:00:36: Darüber spreche ich heute mit Claudia Schkowsky.

00:00:38: gemeinsam schauen wir darauf warum Menschen in Konflikten so stark an ihren Sichtweisen festhalten was dahinter steckt und wie wir lernen können wieder beweglicher zu werden ohne unsere Haltung aufzugeben.

00:00:50: Schön dass du da bist Claudia.

00:00:52: Danke, dass ich dabei sein kann.

00:00:55: Sehr gerne!

00:00:56: Wir steigen ein.

00:00:57: Genau wir hatten ja die letzte gemeinsame Folge viel darüber gesprochen was genau in so einen Konflikten passiert warum man natürlich auch so festhält und heute wollen wir aber noch bisschen mehr Tiefe einsteigen und vielleicht auch nochmal genau über die Gründe sprechen.

00:01:16: Warum man denn so stark an Positionen festhält?

00:01:19: Und sind wir mal ehrlich, der Wunsch recht zu haben ist total menschlich!

00:01:24: Ich glaube jeder der mal kurz darüber nachdenkt... weiß ganz genau, wie es sich anfühlt zu sagen okay ich weiß das ich recht habe.

00:01:31: Ich möchte jetzt Recht haben aber ich denke es steckt manchmal auch wirklich noch sehr viel mehr dahinter und deswegen will ich im Allgemeinen einfach mal von dir wissen warum fällt ist denn so vielen schwer die Positionen in den Konflikten zu verlassen?

00:01:47: Auch wenn man merkt dass es uns gerade nicht weiterbringt.

00:01:52: Genau, also natürlich ist das so.

00:01:53: ich habe ja eine Gesichtswahrung die ich haben möchte.

00:01:57: Gerade wenn ich im beruflichen Kontext bin oder auch in der Führungsverantwortung habe dann gilt's natürlich darum, dass ich Haltung habe und dass ich Gesicht zeige und dass mir jetzt keiner unterstellen kann, dass sich wankelmütig bin oder dass ich meine Meinung ständig ändere.

00:02:11: Also damit gehts einher, dieses na welche Standing hinterlasse ich im Außen meinem Status ja auch wenig verändern, das heißt es spielt auf jeden Fall eine gute Rolle.

00:02:24: Wenn ich das jetzt umschlage auf unsere Bereiche in denen wir tätig sind dann hat das auch was mit Profilierung zu tun.

00:02:31: Ich bin doch eine kompetente pädagogische Fachkraft also niemand möchte mir das jetzt unterstellen dass sich da keine Erfahrungswerte mitbringen.

00:02:40: und sind wir natürlich so, dass wir sagen das ist jetzt so meins und darauf stehe ich halt.

00:02:47: Und deswegen fällt es uns eben leichter ja in so eine harte Linie einzunehmen und dann gucke ich mal wie mein Gegenüber das ist weil oftmals eben auch durchkommen, die Situation beherrschen.

00:03:04: Also auch viel was mit Kontrolle zu tun hat und dann denke ich halt innerlich es ist leichter indem ich halt auf meinem Standpunkt ganz feststehen bleibe und sage so machen wir das gar nicht anders.

00:03:15: und letztendlich merke ich allerdings in mir und es macht so ein Unwohlsein, weil sich weniger leicht anfühlt sondern eher erzwungen.

00:03:27: Das sind meistens wenig sinnvolle Zusammenspiele.

00:03:31: Wenn ich mit Menschen arbeite, brauche ich in der Regel immer eine Kooperation.

00:03:36: Und wenn ich merke aber dass ich auf meinem Standpunkt fest bin ... merke ich in der Regel auch, dass es unbeweglicher wird und das sollte mir schon immer so ein Signal geben.

00:03:50: Welche Bedürfnisse stecken denn eigentlich hinter meiner Position gerade wenn ich jetzt daran fest hänge?

00:03:58: unterschiedlich.

00:03:59: Es kann Anerkennung sein, es kann Wertschätzung sein über das was ich bin und was sich darstellen möchte.

00:04:04: Das ist Status, es ist Kontrolle in erster Linie halt auch weil wenn ich die Situation kontrolliere gebe ich ja den Ton an und das macht's für manch ein leichter.

00:04:18: dann denke ich halt, ich kriege weniger Widerstand.

00:04:21: Also oftmals diesen Widerstand auch auszuhalten und aus dem Widerstein zu lernen oder auch in den Konflikt... In Anführungsstrichen, also sozusagen bereit zu sein in den Widerstand zu gehen und zu gucken was kriege ich für ein Echo zurück ist für viele halt schwieriger auszuhalten.

00:04:38: Deswegen lieber dann von oben herab übermacht eben das ganze Lenken damit ich zu meinem Recht komme oder auf meinem Recht bleibe oder auf meiner Position bleiben

00:04:48: kann.".

00:04:49: Ist das ein grundlegendes Problem in der Zeitarbeit würde es sagen?

00:04:53: Oder ist das eigentlich ein gemachtes Problem in dieser Zeitarbeit?

00:04:56: Ich kann mir das jetzt natürlich so vorstellen.

00:04:59: Es ist gesellschaftlich.

00:05:00: Also wir gucken, wir brauchen uns ja nur politische Lagen angucken dann sehen wir das halt auch immer wieder.

00:05:06: deswegen Verhandlungen und Vermittlung so schwierig funktioniert weil es letztlich darum geht... ...es ist ja ein Annähern gemeint und ein Annähren funktioniert halt nur wenn es mir gelingt von meiner Sichtweise, von meiner Denkweise mich zu entfernen um dem anderen Raum zu geben und das sozusagen ist ein gesellschaftliches Thema glaube ich.

00:05:31: So Claudia, wir um das vielleicht für die Zuhörer nochmal einzuordnen.

00:05:34: Ich möchte Bezug auf die letzte Folge nehmen und zwar haben wir da eine ganz kleine Situation gebaut.

00:05:40: es gab zwei Fachkräfte in der Kita und sie haben sich vor einem Kita Kind gestritten.

00:05:45: Wir wollen das gleich noch mal einordnen.

00:05:47: was ich nämlich jetzt so spannend finde oder mit ihr darüber nachdenken möchte ist also warum halten wir gerade fest an unserer Meinung?

00:05:55: Und worum geht es eigentlich?

00:05:57: Das heißt bevor wir das jetzt einmal einordnend zu Hause.

00:06:01: Denn der einmal ganz kurz einen Stoppmoment, ein inleicher Stopp moment denkt mal kurz an einen Konflikt zurück indem ihr überzeugt war dass ihr recht hattet.

00:06:11: jetzt denkt vielleicht auch nochmal zusätzlich drüber nach was?

00:06:15: Warum wolltet ihr den Recht behalten?

00:06:17: Was habt ihr eigentlich in dem Moment verteidigt und war?

00:06:20: ist das, seid gerne ehrlich zu euch.

00:06:22: Und was war euch daran wirklich wichtig?

00:06:24: Weil ich muss ohne jetzt so privat zu werden aber wenn ich jetzt zum Beispiel ein paar Situationen denke... Ja!

00:06:31: War es immer andere Gründe weil ich wirklich mal drüber nachdenke und es war eigentlich nicht dass, dass sich daran festhalten wollte sondern es gab irgendwie Ja, vielleicht andere persönliche Gründe.

00:06:40: Deswegen nimmt das gerne mal für euch privat mit und lasst die Gedanken einfach mal ja frei raus aber ja Claudia wie würdest du das einordnen?

00:06:50: Wie oft ist es eigentlich der Fall dass wir was ganz anderes gerade verteiligen als unsere wirkliche Meinung?

00:06:58: Naja, es geht halt um den Gesichtsverlust, den ich denke der dann entstehen kann und da will ich halt lieber die Facette aufrechterhalten und sagen nee jetzt machen wir das so weil ich das so will.

00:07:09: Und also dieses Wollen spielt dann halt auch ganz viel mit hinein.

00:07:14: oder wenn ich drüber nachdenke, weil du gerade gesagt hast deswegen ist mir das wichtig daran festzuhalten.

00:07:23: Da kommt auf keine Antwort.

00:07:25: Also ich will die Situation bestimmen halt, ne?

00:07:29: Ich will dass das jetzt so ist weil ich das will und das sozusagen spielt in der Regel immer eine große Rolle.

00:07:36: Ich will nicht diskutieren, ich will mich zurücknehmen also dieses sich in eine gemeinschaftliche Form begeben.

00:07:45: Das ist für ganz viele eben auch ein Grund, weshalb es zu Konflikten dann kommt oder harten Linie, das ausgetragen wird.

00:07:55: Also das spielt der Gesichtsverlust eine Rolle und dass vielleicht dann auch von außen jemand es mitbekommt und mir dann die Kompetenz abspricht, die ich doch denke schon zu können oder habe – und das will ich auf keinen Fall!

00:08:12: Meine Anerkennung, mein Status ist... Ganz viel.

00:08:15: Und oftmals ist es dann auch die Frage, na wie glaubwürdig neben mich denn die anderen dann war?

00:08:21: Wenn ich das jetzt auf Führung übertrage... ist es so, dass wir auch in unseren Führungskräfteprogrammen zum Beispiel darüber sprechen.

00:08:29: Was macht denn das mit mir als Führungspersönlichkeit wenn ich heute eine Meinung vertrete und morgen sich aber die Welt geändert hat?

00:08:36: Und ich sage okay!

00:08:38: Ich habe neu drüber nachgedacht und ich möchte, dass mir das und das verändern.

00:08:42: Was kriege ich dann da von Echo von meinen Menschen

00:08:44: zurück?".

00:08:45: Das ist sozusagen immer ganz schwierig auszuhalten.

00:08:48: Dann kommt erstmal... Jetzt ändert man das schon wieder und natürlich diesen Gegenwind auszuhalten.

00:08:58: Und zu sagen, ja ich höre euch und ich weiß es bedeutet umdenken und jetzt sagen wir plötzlich die Farbe ist eben Brombeere nicht mehr grün.

00:09:07: okay dass sozusagen anzunehmen ist halt auch immer letztlich in Beziehung mit den anderen zu bleiben und das ist halt für die meisten noch anstrengend einfach.

00:09:18: Man kommt ja dann auch relativ schnell in so einen Modus, wo man dann gar nicht mehr zuhören kann will und möchte.

00:09:25: Sondern eher in so einem Überzeugungsmodus... Also was wird denn aus so einem Modus eigentlich?

00:09:31: ein absoluter Headliner-Modus oder Hardliner eher?

00:09:36: Ja, indem ich gar nicht mehr in dem Dialog bin.

00:09:39: Das heißt es geht nur noch in meinem Kopf ab – Ich will, ich will und ich höre im Grunde genommen gar nicht das was der andere sagt oder ich reagiere auf eine Frage gar nicht.

00:09:48: Das ist sozusagen immer schon ein Dienst dafür dass derjenige innerlich aus diesem Gespräch ausgestiegen ist.

00:09:54: dann kommt so So mulmig wären vielleicht auch so und bei manchen siehst du das dann halt auch, dass hier die Halsschlagader sich verändert.

00:10:03: Das habe ich schon beobachtet, schwitzige Finger dazu kommen,

00:10:06: d.h.,

00:10:07: man geht in diesen Angriffsmodus körperlich schon über und möchte seinen Standpunkt noch anders aufbauen.

00:10:14: Es ist auch immer sehr beliebt, dieses sich gerade hinstellen nochmal größer machen obwohl man von der Statur erst klein ist und dann nochmal aufbauten die Schultern und so wunderbares Zeichen dafür haben und da mau man das körperlich, dass wir jetzt auch noch mal mehr uns behaupten wollen.

00:10:29: Sehr gerne genommen.

00:10:30: Genau!

00:10:30: Deswegen gibt es vielleicht auch den Begriff Napolian-Syndrom?

00:10:33: Nein, gibt's nicht deswegen.

00:10:34: aber zumindest kann man das auch darüber erkennen dann, dass eben Menschen damit nur beschäftigt sind oder der Mensch gerade nur damit beschäftigt ist auf seiner Position zu verharmen.

00:10:47: Wir wollen das ja auch so ein bisschen öffnen.

00:10:50: Welche Rolle würdest du sagen spielen Sprachen oder die Sprache allgemein und Gedanken, wie lenken diese einen Gespräch?

00:10:58: Ich kann natürlich verbal dazu beitragen, dass es eher für den anderen unheimlich schwierig wird.

00:11:03: Also ich ablehne mich schon von vornherein produziere indem ich einfach mich in der Wortwahl und im Tonfall vergreife.

00:11:09: das geht schon, das kann triggern und dann ist die große Kunst ruhig und gelassen zu bleiben und dieses auszublenden.

00:11:17: also das ja ich höre das aber es rauscht an mir einfach vorbei.

00:11:22: Ich aus dem persönlichen Kanton sage ich über das regelmäßig mit meinen Kindern.

00:11:25: Und ich kriege Worte gesagt, die rauschen an mir vorbei weil sie überhaupt nicht in meiner Sprachwelt bedient werden wollen.

00:11:33: und dann ist es einfach schon mal das erste sozusagen dass ich mich auf mich dann fokussiere und sage ich will mit ihren Kontakt bleiben dem anderen dazu bekommen, in die Kooperation zu gehen.

00:11:47: Das heißt ich brauche halt eine Fragestellung auf die der andere reagieren kann um ihm vielleicht selbst aus seinem Gefangenseiner rauszuholen also im innerlichen Gefangensein mit seiner Haltung die er gerade verteidigen möchte.

00:12:01: Das Lustige ist ja auch wenn wir jetzt quasi über die Personen sprechen quasi der Hardliner ist oder, dass wir uns auch versuchen selber zu trainieren.

00:12:12: Oh, sie könnten wie ein Hardliner werden!

00:12:15: Ist es gerade das Ding?

00:12:17: Habe ich natürlich einen kleinen Selbsttest für euch mitgebracht weil das abschließende Ding wenn keiner mehr Lust hat zu diskutieren ist ja immer... Das haben wir immer schon so gemacht und so bleibt's.

00:12:26: damit bist du ja schon mal fertig da brauchst du nicht mehr diskutieren.

00:12:29: aber ja kurze checkt für euch selber denkt denkt ihr grade irgendwie anders.

00:12:33: Wir haben das immer so gemacht.

00:12:34: Es ist typisch oder nie höre ich gerade überhaupt noch zu, möchte ich vielleicht noch andere Meinungen gerade annehmen oder nicht.

00:12:42: Und was du ja auch schon angesprochen hast um das körperlich unter Mauern ist mein Körper grade angespannt.

00:12:48: Daran merkt man relativ schnell okay.

00:12:51: und das Spannende ist ja auch dass oftmals man es ja sogar selber gerade feststellt, dass man irgendwie feststeckt aber man will's dann gar nicht mehr zugeben.

00:13:00: Welche... Was hält uns denn daran immer im Konflikt eigentlich festzuhalten?

00:13:06: Welche Rolle spielt zum Beispiel auch Angst, um diese Konflikte zu vermeiden?

00:13:10: Also natürlich habe ich Angst irgendwie zu verlieren oder als Schwächer dargestellt zu werden.

00:13:15: Und deswegen ist es so dass ich natürlich an der Verbindung zu dem anderen interessiert bin und probieren möchte diese Oberhand zu haben.

00:13:27: Wenn ich mich aber davon löse und sage, lass uns in Verbindung bleiben.

00:13:30: Und von in Verbindungssein!

00:13:32: Du kannst deine Meinung behalten und ich mache meine Meinung dazu.

00:13:35: Wir gucken mal wo wir uns annähern können dann habe ich ja dennoch die Verbindung.

00:13:39: Also wir Menschen sind Beziehungsmenschen oder Beziehungscharaktere und wir brauchen das auch.

00:13:44: Und letztlich jedem sein Raum zu ermöglichen ist halt was mit Toleranz und Freiheit zu tun hat.

00:13:54: Wenn ich aber auf meiner Position bleibe, enge ich natürlich mich selber ein und den anderen auch.

00:13:59: Und das macht es immer starr-und unangenehm.

00:14:04: Das erzeugt natürlich auch Angst!

00:14:05: Es ist halt sozusagen... Wir wissen dass wir in einen Tunnel reinfahren.

00:14:08: Wir wissen, dass wir aus diesem Tunnel raus fahren und dann kommt's wieder als Licht

00:14:13: diesen

00:14:13: Tunnel zu überwinden und zu sagen, wir können ja aber auch links oder rechts vorbei in den Gucken nochmal was uns da begegnet.

00:14:19: Das sozusagen darf erst mal wieder öffnen und das geht vielleicht bei dem ein oder anderen verloren gerade in sehr belasteten Situationen wo eigentlich häufig weiß ich nicht die das Personal sich ändert die gegebenheiten sich ändern einfach Druck oder auch Stress entsteht, weil etwas neu ist und du wieder schnell umschalten sollst.

00:14:44: Kann nicht unbedingt jeder gut leisten.

00:14:47: Und dann zu sagen... Also es ist sozusagen auch ein innerer Hilferuf und das darf man halt in den Organisationen oder Unternehmen prüfen.

00:14:58: wie gut Sind meine Menschen letztlich auch belastbar?

00:15:01: oder das, was ich von ihnen erwarte?

00:15:02: Was sie zurückgeben sollen.

00:15:03: Können Sie das tatsächlich aus dem Inneren gut leisten?

00:15:06: Weil das sind ja dann oftmals diejenigen, die als unbequem abgestempelt werden oder als er kritisch abgestampelt werden weil sie eben nicht so schnell von links nach rechts und vorne nach hinten und wieder zurückdenken können und machen können.

00:15:17: also wie gut bin ich da eben auch in der Lage mich selber flexibel zu halten.

00:15:25: Jetzt ist natürlich auch in der Zeitarbeit so, dass man natürlich auch jegliche Position haben kann.

00:15:30: Du kannst eben auch mal verantwortlich sein für ein Team oder einen gemeinen auch mal das Wort haben und umso wichtiger ist es ja auch in Kombination mit der gewaltfreien Kommunikation versuchen die Situationen für sich zu gewinnen aber sie auch zu halten.

00:15:47: Und selbst wenn du gerade merkst was grad schon angesprochen wie Stress oder Zeitdruck einfach eben diese ganzen Sachen beeinflussen kann, ist es dennoch wichtig einfach die Tür so weit offen zu lassen.

00:15:59: Zu sagen ich bin grundsätzlich empfänglich aber vielleicht gerade in der Sekunde nicht an dem Moment nicht und dann einfach zu sagen okay wir können das Grundsätzlich vertragen aber jetzt abzublocken und sagen wir haben das schon immer so gemacht habe keine Zeit tschüss!

00:16:13: Ist ja dann im Endeffekt nicht die richtige Handlung sondern eher dann zu wissen wie erkenne ich selber ok es verhärtet sich grade ich komme grad in Diskussionsmode Ich blocke gerade ab, ich werde selber irgendwie nervös.

00:16:27: Und merke damit natürlich auch dass sich absolut nicht die Anforderung oder das Verständnis dem mir gegenüber erbringen kann was er sich vielleicht gerade erhofft.

00:16:37: und zack haben wir wieder im Blödenkonflikt

00:16:39: Genau also dieses einmal kurz durchatmen oder sich selber in den Arm kneifen in den Bein knifen wie immer und sagen okay ich spüre mich ich nehme wahr hier kommt grade in mir einen Unmut hoch.

00:16:52: Und dann lösungsorientiert zu sein und zu sagen, okay ich will pragmatisch jetzt vorgehen.

00:16:56: Wir machen das jetzt am Patienten in dieser Gruppe wie folgt und lasst uns später nochmal drüber sprechen.

00:17:03: also es soll ja auch ein Lernen daraus entstehen und das hilft schon weil es für die Situation angemessen sein darf Heißt ja keineswegs, dass eben meine Haltung oder meine Sichtweise deswegen unter den Teppich gekehrt werden darf.

00:17:20: Aber eben guck auf die Situation.

00:17:22: was ist förderlich?

00:17:23: Was ist dienlich?

00:17:24: Erfülle es tuge es und dann geh im Nachgang mit demjenigen wo du eine andere Haltung zu hast in den Austausch und hinterfrage das... ...was dir da begegnet ist.

00:17:35: Warum fällt denn ein Perspektivwechsel unter Belastung so schwer?

00:17:40: weil wir im Überlebensmodus funktionieren.

00:17:44: Also es ist so, wir funktionieren in diesem Überlebungsmodus, das geht halt, ich gehe in den Kampf, ich geh in den Rückzug oder ich erstarre... Das hat unser Gehirn tatsächlich als Strategie hinterlegt und deswegen funktionieren wir so.

00:17:57: Und diejenigen, die in den Kampffmodus gehen, die werden immer nach vorne gehen, sie werden laut was auch immer, die wenn sich verteidigen Und die anderen fliehen, hauen dann ab und drehen sich weg.

00:18:08: Also das macht halt schon mal was!

00:18:12: Das ist sozusagen unsere Reaktion auf die wir eingestellt sind.

00:18:16: Und dann kurz inne zu halten zu sagen Mensch ich habe doch noch ein anderes Report war außer diese Varianten.

00:18:23: Okay und dann eben zu gucken was passt jetzt am besten in dieser Situation?

00:18:30: Für da draußen, wir haben wieder eine kleine Mini-Übung vorbereitet.

00:18:33: Denn unter Druck verteidigt man ja dann wohl häufig eher die Position statt einer Beziehung und denkt doch einfach gerne mal an eine andere Person und vervollständigt den Satz.

00:18:45: aus ihrer Sicht ist es wichtig das und vielleicht hat sie Angst vor!

00:18:52: Ich denke, das sind schon mal so zwei Fragen wo man sich in den Moment total mit ja sich in diese Person einfinden kann.

00:19:01: Weil ich finde auch die also für mich gerade die schwierigste Frage ist natürlich vielleicht hat sie Angst vor?

00:19:06: In der Situation das so schnell einzuorten?

00:19:08: aber ich glaube dass kann in dem moment wahnsinnig viel Verständnis aufbringen.

00:19:12: wenn ich merke so warte Mal!

00:19:17: Ich versuche gerade Empathie zu zeigen oder mich reinzufinden.

00:19:19: Was könnte jetzt für Sie ein Punkt sein?

00:19:22: Und wenn man sich das bewusst ist, muss ja nicht stimmen!

00:19:24: Aber es lenkt einen ja schon mal so dahin, dass man sagt, ich würde meine Meinung haben aber vielleicht könnte sie auch irgendwo... Angst ist ein großes Wort.

00:19:32: Vielleicht was könnt ihr herausfordern oder sonstiges sein?

00:19:37: Jetzt kommt natürlich für uns die vielleicht spannendste Frage der Folge.

00:19:42: Was passiert denn, werden wir unsere Position loslassen?

00:19:47: Was gewinnen wir wenn wir nicht unbedingt recht behalten müssen?

00:19:51: Claudia was meinst du?

00:19:53: Auf jeden Fall kommen wir wieder in ein wohliges Ankommen bei uns selbst und bei den anderen.

00:19:59: das heißt wir halten eine Beziehung gut Wir sind gut miteinander im Austausch.

00:20:03: Wir lernen voneinander also sozusagen wir wachsen uns mit unserer Erfahrung, die wir sammeln.

00:20:09: Das heißt ja keineswegs dass wir immer alles auslassen sollen auch mal eine angenehmen Erfahrung sondern die halt mitnehmen und im Idealfall dazu lernen wie ich in der ähnlichen Variante reagieren möchte.

00:20:21: das auf jeden Fall.

00:20:24: Und dann nähern wir uns wieder an und dieses gemeinsame Wachsen über Zeit Punkt.

00:20:30: Das ist natürlich bei uns in der Personaldienstleistung so etwas Leichtes gesagt, dass man wechselt ja eben auch immer wieder.

00:20:37: aber zumindest ich wachse ja in mir und ich wache meiner Kompetenz das heißt Ich entwickel eine andere Gelassenheit.

00:20:43: Ich entwickle eine andere schnelle Reaktionsfähigkeit wenn es ihm brenzlig wird.

00:20:48: Ich habe vielleicht eine gute Frage die ich dem anderen einfach stelle dass er sich entspannen kann.

00:20:54: Wie auch immer, ich habe eine Geste die ich mache und dann gibt es einen Kot dahinter.

00:20:58: Und dann signalisiere ich zum Beispiel der anderen pädagogischen Fachkraft okay jetzt ist das ok oder jetzt könnt ihr kippen?

00:21:05: Und da kann man gemeinsam überlegen wie geht man eben in so einer Situation um?

00:21:09: also dass sozusagen kann erst nur entstehen wenn ich merke Ich kann loslassen.

00:21:17: Ich muss sagen, also ich bin grundsätzlich ein Freund von so welchen Tricks oder so welche Tools oder einfach darauf zu achten wie man ein Gespräch lenkt.

00:21:26: Weil ich aber auch selber sehr empfänglich bin wenn jetzt nicht was hier gerade gut schon angesprochen das ist natürlich von einer auf die anderen Sekunde kann es die komplette Gesprächsatmosphäre ändern.

00:21:37: und ich muss eben auch sagen Es heißt ja nicht ohne Grund wir sind in den Wald reinschalten so schalt's wieder raus Und wenn mir Ja auf gut Deutsch quasi jemand dumm kommt, sage ich jetzt mal und ganz blöd mich irgendwie anfährt.

00:21:51: Bin ja auch sofort irgendwie in so einem Angriffsmodus.

00:21:54: wenn man sich so denkt so was soll das jetzt gerade?

00:21:58: Aber man kann natürlich diese Unsicherheit oder für diese ganz komische Situation relativ zügig wieder entspannen indem man vielleicht sagt oh nee also war es vielleicht gar nicht oder einfach eine Gegenfrage oder dass total wieder emotional herunterbringt Dass eben der andere auch sofort mengt so Ich muss ja auch gar nicht in Gefahrenmodus, sondern hier ist ja gar nichts.

00:22:18: Und vielleicht habe ich ja jetzt auch einfach falsch aufgenommen und dann kommt man natürlich auch im Moment das man sagen könnte, ach vielleicht hat die Anne sich ja ganz kurz irgendwie doof ausgedrückt oder vielleicht hab ich es jetzt auch falsch aufgenommen?

00:22:31: Und zack!

00:22:32: Es ist wieder in einer normalen Stimmung.

00:22:34: aber ich denke auch wenn man nämlich einmal in diesem Ding ist zu sagen dass jetzt meine Position da bleibe ich jetzt Dann wird's natürlich ganz schwer kritisch und wie du eben auch gesagt hast loslassen, bedeutet ja nicht von seiner Meinung wegzutreten sondern sie im Endeffekt einfach anders zu verpacken oder?

00:22:51: Richtig

00:22:51: genau und letztlich ist es halt so.

00:22:53: Es ist ja ganz normal du fährst irgendwo mit dem Fahrrad bei dir um die Ecke und dann kommt jemand von der anderen Seite fertig an.

00:23:00: so da kannst Du den natürlich mega anmotzen und kannst beleidigt spielen oder kannst halt denken wer weiß was dem gerade passiert ist vorher.

00:23:07: Und dann sagst du, sorry und es ist okay.

00:23:11: Ich habe immer eine Wahl.

00:23:12: Das finde ich wichtig auch zu sagen.

00:23:15: Ich hab immer ne Wahl wie ich mich entscheiden kann.

00:23:17: Ich kann es dramatisieren oder ich kann halt das nehmen was isst und kann in der Situation auch mal belassen.

00:23:27: Es macht für uns das im Kopf leichter und auch im Umgang mit den anderen Menschen weil letztlich wollen wir alle miteinander Und füreinander und das gelingt uns eben, wenn wir entspannt sind.

00:23:39: Und weniger aufgekratzt.

00:23:43: Eine kleine Mini-Übung die wir noch vorbereitet haben ist ein Satz der Konflikte verändern kann.

00:23:49: Ich würde nicht sagen, dass er immer funktionieren muss weil man muss auch darauf hoffen tatsächlich das der andere eben genau in dem gleichen modus ist zu sagen ich möchte es verstehen aber das ist der große punkt.

00:24:02: ich möchte dich wirklich verstehen.

00:24:03: magst du mir deine sicht noch einmal erklären?

00:24:06: ich denke in so einem tun und in so einer ruhe das nochmal zu sagen okay wir kommen jetzt hin nicht weiter.

00:24:12: magst Du mir vielleicht einfach noch mal erklären wo?

00:24:15: oder ich möchte sich verstehen Wo liegt das Problem, wer auch wieder falsch?

00:24:18: Sondern ich möchte dich einfach nur verstehen.

00:24:21: Und ich denke dann kommt man erst mal wieder in ein Modus rein, der etwas ruhiger ist und dann ist man vielleicht noch viel bereiter zu sagen ja... Eigentlich geht es darum, alles klar habe ich verstanden.

00:24:32: Und dann kommt man ja relativ schnell schon in die Lösungsfindung und nicht mehr so.

00:24:35: ah warte mal du du du da sind wir nämlich schon längst wieder vorbei braucht keiner mehr.

00:24:40: und ich denke diese kleinen Tricks oder die kleinen Fragen ums schnell wieder zu deeskalieren hilft uns natürlich relativ gut im Arbeitsalltag weil da haben wir einfach keine Zeit eine Problemkerze aufzustellen und uns erstmal eine halbe Stunde zu unterschalten Problemkerze aufstellen.

00:24:59: Deswegen würde ich sagen, könnte das doch ein sehr guter Tipp sein?

00:25:03: Genau und natürlich auch immer wieder mit dem Blick auf die gewaltfreien Kommunikation zu gucken okay was war mein Gefühl dabei und was war mir tatsächlich wichtig?

00:25:12: aber also was lag mir am Herzen?

00:25:14: und dann hinzugucken ok was brauchte ich denn in den Moment?

00:25:17: und dann kann ich halt helfen ich dem anderen letztlich auch neue Ansätze für sich selber und seinen Umgang damit zu kreieren.

00:25:26: So Claudia, wir haben ja am Anfang auch darüber gesprochen herauszufinden wie wir beweglich bleiben und beweglich meine ich jetzt nicht körperlich vielleicht irgendwo körperlig aber auch in Konflikten.

00:25:37: Das heißt welche konkrete Strategie helfen uns denn offen und lösungsorientiert zu bleiben?

00:25:43: Na zuerst ist es so, dass ich natürlich wenn ich geistig flexibel bleiben möchte bereit bin dem anderen zuzuhören und Tatsache wirklich aktiv zuzujhren und eben an dieses Verstehen herankommen.

00:25:55: Und dann darf ich natürlich auch Dinge wiederholen, wenn sie für mich ja so undefiniert sind das heißt eine bessere Idee darüber zu gewinnen.

00:26:03: was will der andere mir damit sagen?

00:26:05: Deswegen hält er auch daran fest!

00:26:09: Dann ist es halt so, einzulassen.

00:26:13: Also diese Bereitschaft, ich lass mich auch mal ein oder ich gehe auch mal mit und guck dann erstmal wenn wir jetzt das so leben was macht denn das?

00:26:21: Ist es für mich okay?

00:26:22: kann ich damit etwas anfangen?

00:26:24: brauche ich irgendwas anderes dafür also einfach diese Offenheit auch zu haben und nicht zu sagen Ich denke inso weiß ich nicht inso Kästchen Wenn sich das eine schließt, öffnet sich das nächste und nur so funktioniert.

00:26:37: Das ist halt schwierig!

00:26:39: Das heißt es sind so Wellenbewegungen in denen ich mich bewegen darf um einfach mal ein Bild zu nehmen und dann auch zu gucken.

00:26:47: gibt's da Anknüpfungsmomente die mehr leicht fallen oder gibt es da Sachen die sich total sträuben?

00:26:52: Und daraus kann natürlich eine geistige Flexibilität auch entwickeln und die Bereitschaft zu haben... Ich öffne mich dem also ich höre mir das einfach an Gedanklich mit und bin bereit.

00:27:07: Das nimmt natürlich auch ab, das muss ich auch sagen.

00:27:10: Diese Bereitschaft nimmt natürlich ab weil wir mit den zunehmenden Altersjahren darauf mehr zurückblicken können was wir an Erfahrungswerten gesammelt haben und dann werden wir langsamer weniger bereit uns schnell immer auf andere Situation neu einzulassen.

00:27:33: Das sind super gute Punkte, auf die ich gerade einmal Bezug nehmen möchte.

00:27:37: Weil meine grundsätzliche Frage wäre nämlich kleine Übungen, die im Alltag helfen.

00:27:42: Aber wie du eben auch gesagt hast jetzt in dem Alter kommt man natürlich rein dass man sagt gar keine Lust mehr mich damit zu beschäftigen.

00:27:50: es ist aber eben auch so das natürlich im Alter auch ja das Verständnis darüber kommt über seine eigene Kompetenzen, dass man sich da gar nicht mehr raus ziehen lässt wie Neumann sagt, das triggert mich jetzt absolut grad gar nicht.

00:28:06: Dass du das vielleicht ist oder dass deine Meinung ist weil ich weiß ja was meine Kompetenz ist und da brauche ich mich jetzt gerade auch gar nicht rausziehen lassen und deswegen bringst du mich gar nicht in diesen Konflikt.

00:28:15: Jetzt haben wir natürlich auch in der Zeitarbeit den Fall und was natürlich total toll ist, dass wir sehr viele junge Menschen auch haben und Berufseinsteiger die natürlich dann auch diesen Moment nutzen wollen, um ihre Erfahrung zu sammeln.

00:28:29: Was kannst du denn dann der allgemein hat oder vielleicht auch gerade jungen Leute mitgeben als kleine Alltagsübungen oder Helfer im Alltag?

00:28:38: Also auf jeden Fall beobachten Beobachtung versuchen neutrales geht zurückzumelden und zu fragen weswegen das vorgehen oder dieses Handeln so ist wie es ist weil ... ohne ihm zu urteilen.

00:28:54: Das Wichtige ist halt gerade, wenn ich neu bin und eine Situation beobachte... ... will ich halt verstehen weswegen die Situation ist?

00:28:59: Und es gibt sicherlich immer einen guten Grund warum sich ne Person so verhält oder so verhellt.

00:29:04: Und sich da dem anzunähern, ohne eben reinzugehen und zu sagen Ich habe's aber jetzt in der Ausbildung oder im Studium so und so gelernt.

00:29:10: Ist alles super für dich!

00:29:11: Aber es gibt ein guter Grund, warum die Person grade das und das macht.

00:29:16: Und da offen und Entdeckungsfreudig zu sein und zu sagen, ja ich will mir jetzt gerne anhören.

00:29:22: Und dich verstehen weswegen du das so handhabst ist schon mal der erste Ansatz auch für junge Menschen weil sie können ja dann abgleichen mit ihrer eigenen Erfahrung und mit dem was Sie gelernt haben passt das sozusagen in ihr Gesamtbild hinein.

00:29:38: Jetzt gibt es natürlich noch zwei Wege, die man mitgeben könnte und das wäre einmal den Stoppmoment, dem man sich selber benennt zu sagen bevor ich jetzt eine Reaktion raushaue.

00:29:49: Denke ich mal ganz kurz drüber nach weil ne?

00:29:52: Es wird ja von einem immer gefordert dass man direkt auch eine Reakktion zeigt oder man verlangt ja immer jemandem sofort eine Reaksion auf das was man sagt.

00:30:01: aber man darf sich ja selber die Zeit nehmen zu sagen muss ich mal ganz kurz überlegen, möchte ich kurz einordnen und natürlich auch Nachfragen statt interpretieren.

00:30:10: Weil das Interpretieren ist total gefährlich gerade auch für junge Leute.

00:30:14: man weiß nie was in den Teams passiert sich auf eine Seite mit raufschlagen wollen es auch immer schwierig um einfach eher im Beck mit zu schwimmen als irgendwie eine Haltung mit anzunehmen.

00:30:27: Und gerade diese Reihen interpretieren Man guckt ja in seinem eigenen Machtbereich oder in seinen eigenen Wesen.

00:30:32: wo man guckt könnte ich mir jetzt reininterpretieren, aber das ist ja meine Sichtweise.

00:30:37: Aber die ist ja auch begrenzt mit meinen Erfahrungen und was dem ich mir vorstellen kann.

00:30:43: Und da sollte man sich auch wirklich zu Herzen

00:30:44: nehmen.".

00:30:45: Genau!

00:30:46: Also tatsächlich dieser Stoppmoment zu sagen... Du kannst es ja auch formulieren.

00:30:52: Kannst du auch sagen, lass mich ganz kurz nachdenken oder gib mir mal einen kurzen Moment?

00:30:57: Und das kann auch sein, weil wir ja bei der letzten Folge hatten dieses krasse Nein was zu viele abschrägt.

00:31:03: Also auch einfach zu sagen gib mir mal kurz einen Moment Dann sammel ich mich, dann überlege ich mir wie möchte ich jetzt antworten und dann sagen okay so und so sehe ich das.

00:31:13: Weil oder zu sagen Ich mag dass erst später beantworten weil es gerade so viel ist oder weil ich mich grade noch finden möchte zu meiner Antwort.

00:31:22: Das ist auf jeden Fall wichtig.

00:31:24: Und das Thema weniger interpretieren das ist ja so.

00:31:27: wir kommen ja heutzutage immer mehr dazu Eine information lesen meistens so in dieser höhe an diesem abstand und dann steht da was.

00:31:38: und wenn dann noch lustige smileys dazu gepackt werden jetzt interpretiert ist aber so jetzt mache ich das.

00:31:45: Und so gehen wir ja auch draußen dann in die reelle welt.

00:31:47: heißt es wird hinter jedem gesprochen er wird noch irgendeine deutung hintergepackt, die vielleicht gar nicht dahinter war und schon wird das alles so ein bisschen brisant immer zwischen den fingern Und das hilft halt, wenn ich mich da entspannen sage.

00:32:00: Ich habe gehört und verstanden so!

00:32:04: Jetzt haben wir ja in zwei Folgen relativ intensiv besprochen, wie wir diese oder wie wir allgemeinen Konflikte erkennen.

00:32:12: Wie wir damit umgehen, dass wir ein Verständnis vielleicht auch für den anderen Gewinn durch Nachfragen herausfinden?

00:32:19: Wie geht es gerade dem Anderen?

00:32:21: Worum geht's den andern vielleicht wirklich und ich denke mit diesen kleinen Tipps kann man auch viel einfacher in so welche Gespräche reingehen aufbringen.

00:32:35: der vielleicht gerade nicht die Kapazität oder den Raum hat, um eine Frage zu beantworten.

00:32:40: Aber aus einem Nein ein Vielleicht machen!

00:32:42: Das heißt Claudia, vielleicht geht es in Konflikten gar nicht darum recht zu haben?

00:32:47: Vielleicht geht es darum Mitarbeiter miteinander in Verbindung zu bleiben auch dann wenn wir unterschiedlicher Meinungen sind und vielleicht liegt echte Stärke nicht im Festhalten sondern im Bewussten loslassen.

00:32:59: Vielen Dank Claudia für deinen Impuls deine Erfahrung und vielen dank fürs Zuhören da draußen mich jetzt schon wieder auf die nächste Folge mit dir.

00:33:06: Ich sage ganz lieben Dank und macht's gut!

00:33:10: Genau, vielen Dank bis zum nächsten Mal.

00:33:12: Ciao.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.