20. Das hätte man auch anders sagen können
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00:00:03: Auf Zeit, der Prometheus-IV-Podcast für Menschen aus der Zeitarbeit.
00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu unserer neuen Podcastfolge auf Zeit!
00:00:17: Der Podcast für Menschen Aus der Zeit Arbeit Kommunikation begleitet uns jeden Tag, im Einsatz mit Kollegen oder in Gespräch mit den Niederlassungen und trotzdem entstehen Missverständnisse oft schneller als uns lieb ist.
00:00:31: Deshalb sprechen wir heute darüber warum gute Kommunikations- im Arbeitsalltag oder wie sie wirklich gut funktioniert und warum manchmal schon ein einziger Satz den Unterschied machen kann.
00:00:42: Heute wieder zu Gast unser Talent Coach Claudiusz Kowski.
00:00:45: herzlich willkommen!
00:00:46: Ja, hallo und schön dass ich dabei bin.
00:00:49: Spannend das Thema auf jeden Fall weil wir natürlich auch immer wieder die Reaktion von unseren Talents draußen mitbekommen.
00:00:56: Und dann kommt sehr oft so im Nachgang wenn wir das besprechen oder reflektieren Die Aussage ja wir hätten es ja auch anders angehen können ja genau Vielleicht etwas sanftmütiger in der Sprache in der Wortwahl und darum soll's heute einfach gehen zu sagen dass sozusagen viel wichtiger ist, erst mal das Verständnis zur Äußerung tatsächlich bei dem anderen anzukommen.
00:01:18: Bevor wir immer wieder in diesen Erklärmodus reingehen und ich denke mal unsere Mitarbeitenden wissen das ja auch gerade die mit Kindern arbeiten wissen das umso besser, dass wir erstmal sensibilisieren anstatt eben so eine Rechtfertigungshaltung einzusteigen.
00:01:33: Das ist ganz wichtig!
00:01:34: Genau, du sprichst es sehr gut an.
00:01:36: Denn manchmal oder jeder kennt ja auch so eine Situation wo man sich so denkt oh Mensch das hätte man irgendwie auch alles sagen können und gerade in der Zeit.
00:01:44: dabei treffen ja so viele unterschiedliche Menschen, Menschen und Erwartungen und auch Situation aufeinander.
00:01:50: deswegen möchte ich heute mit dir einmal darüber sprechen warum entstehenden Missverständnisse überhaupt?
00:01:56: Und was können wir alle dagegen tun damit Gespräche fairer, ehrlicher und entspannter laufen?
00:02:03: Warum fühlen im Gespräch denn eigentlich oft nicht ernst genommen.
00:02:07: Damit geht es ja meistens erst los, oder?
00:02:10: Genau.
00:02:11: Das ist ernst nehmen fängt ja halt damit bei den meisten immer an, dass sie gehört werden wollen.
00:02:15: und wenn ich das sozusagen dem anderen schenke dann kann ich einfach sagen Ja ich höre dich!
00:02:21: Ich bin bei dir, ja?
00:02:22: Ich bin jetzt hier bei dir und ich höere dir zu weil manchmal gilt es für den anderen erst mal sich los also auszudrücken.
00:02:29: das was da gerade in einem so hoch kommt an Emotionalität hochkommt der Ärger und darum geht's ganz oft als erstmal gehört werden Und im nächsten geht es dann darum, ihm verstanden werden.
00:02:41: Also will ich auch... Manchmal sind wir ja gar nicht bereit den anderen zu verstehen weil wir in unserer eigenen Blase sind und sagen oh ich will das jetzt vom Tisch haben!
00:02:48: Ich will das abarbeiten!
00:02:49: Ich habe das und das noch zu tun.
00:02:51: und so geht's uns sehr oft wenn wir auf die Seite der disponierenden HR Manager halt gucken dass sie eben Mords Tempo haben was hier so am Tag leisten dürfen.
00:03:02: und auf der anderen Seite ist jetzt einer von den vielen Mitarbeitenden, der gerade ein Anlegen hat.
00:03:08: Und er kommt jetzt rein und er kommt in eine Situation oder in den Arbeitsalltag hinein und ist dann plötzlich mit seiner Frage die vielleicht ganz leicht sich lösen lässt einfach da.
00:03:19: Dann sozusagen schaukelt sich das ungewollt hoch weil wir ganz oft vergessen haben sehr oft zu sagen was kann ich denn leisten?
00:03:27: Was erwartest du auch für mir?
00:03:29: also wir glauben immer dass wir all unsere Erwartungen ausgeteilt und ausgesprochen haben.
00:03:35: Und dass wir das jetzt bei demjenigen ja vor's Raussetzen, dass der sich ja da zurücknehmen kann beim Moment, ist fehlgedacht.
00:03:42: Woran merkt man denn eigentlich am besten, dass sich jemand gerade nicht ernst genommen fühlt?
00:03:48: Also wir merken das in dem überhaupt kein Beziehungsaufbau stattfinden kann.
00:03:51: Das Gespräch geht sofort in eine rechtfertigte Situation.
00:03:54: Wir reden immer darüber was der andere verkehrt gemacht hat oder würden irgendwo ne Schuld aufzumachen Und dann ist sozusagen das Ding schon gegessen.
00:04:03: Und tatsächlich dieses Erstmal, ja ich höre dir jetzt zu... Ich bin jetzt erstmal ganz ruhig und will erst mal gucken was hast du mir zu erzählen?
00:04:10: oder eben auch zu sagen oh Mensch, ich denke es wird jetzt gerade vielleicht eine ärgerliche Situation gewesen sein.
00:04:16: Ich höre Dir gerne zu!
00:04:17: Das sozusagen ist die... Einstiegserlaubnis und dann fühlt sich der andere wertgeschätzt.
00:04:22: Es geht darum nur, dass man demjenigen Anerkennung gibt darüber das er jetzt ein Thema hat und das mit ihr klären möchte und schenkt ihm das doch.
00:04:30: also es ist wirklich Bruchteil von Sekunden gesagt Und dann ist der andere Empfangs signalisiert.
00:04:37: ich bin empfangsbereit.
00:04:38: für das was jetzt kommt entsteht auch dieser Dialog und darum geht es letztlich, also dass ich diese Bereitschaft signalisiere.
00:04:46: Ich bin bereit die jetzt zuzuhören und ich bin jetzt da.
00:04:49: Jetzt möchte ich ja heute wirklich explizit über die Zeitarbeit sprechen und eben dann zwei Perspektiven und zwar einmal die Perspektive des Mitarbeiter ist und das HR-Managers, also der Personaldisponent.
00:05:04: Und was macht denn bei beiden Seiten eine gute Reaktion aus?
00:05:10: Auf der einen Seite ist es so, dass ich wenn ich als Mitarbeiter ein Anliegen habe weil ich vielleicht meine Fragen zu meiner Lohnabrechnung geklärt haben möchte oder verstehen möchte.
00:05:20: Weswegen hier was abgezogen wird oder irgendwas anderes in meinen Einsatzdetails vielleicht unklar ist, möchte ich natürlich eine Antwort haben und ich möchte fair behandelt werden.
00:05:29: Ich möchte gut wahrgenommen werden und das sozusagen ist das, was sich ein Mitarbeiter wünscht.
00:05:34: Er braucht Orientierung, er braucht Klarheit da ist und ob das sozusagen berechtigt oder unberechtigt ist.
00:05:42: Und für den Mitter, also für den Disponenten der unseren HR Manager geht es halt darum sein... seinen Anteil des Tages so zu strukturieren, dass er alles was ihm wichtig ist und was er leisten darf auch schaffen kann.
00:05:55: Und da ist sozusagen ja in der Regel es nicht der einzige Anruf, es sind ganz viele Anrufe, das sind ganz viel Informationen.
00:06:03: und das gut zu verdauen und aufzunehmen und dann auch adäquat zu reagieren ist halt eine große Kunst.
00:06:11: Wir sind dann immer getrieben und denken abarbeiten, abarbeiten ,abarbeiten, Haken machen können sich daran zurück erinnern, dass ich hier und im Jetzt eine Aufgabe habe.
00:06:23: Und die heißt jetzt mal zuhören um zu verstehen was der andere mir sagen will ist eben wichtig.
00:06:28: Also aus diesem eigenen Hamsterrat, was wir uns auch oftmals kreieren mal auszubrechen und zu sagen ich möchte jetzt gerne zuhören zu verstehen weil das es wichtig Verbindungen zu den Menschen und meinen Mitarbeitern zu halten und zu schaffen.
00:06:41: und das andere lässt sich dann auch gut lösen Weil es dir eine gute Resonanz mir zurück gibt wenn ich mit jemandem ein gutes Gespräch geführt habe und einen Anliegen geklärt hab.
00:06:50: Und auf der anderen Seite fordern unsere Herr Herr Manager eben auch das Verständnis darüber, dass sie ganz viel telefonieren.
00:06:58: Dass Sie ganz viel zu tun haben!
00:06:59: Das ist richtig und auch das kann ich natürlich einleitend formulieren.
00:07:06: Ich möchte dir mal ein krasses Beispiel geben.
00:07:08: Und zwar ist es irgendwann mal so hochgekocht, dass eine externe Mitarbeiterin mit seinem Personaldisponent im Ansprechpartner einen Thema hatte und sie kam irgendwie nicht auf den grünen Zweig.
00:07:20: Es war auch irgendwie der Fall das der Personaldesponent echt wirklich alles versucht hat, einen Einsatz zu finden um natürlich einen Wunsch-Einsatz zu bekommen für die Mitarbeiterinnen wie Sie's gerne haben möchten aber die Mitarbeiter grundsätzlich nicht alle ihre Punkte erfüllt gesehen hat.
00:07:38: Und dann war es aber irgendwie so ein Zwiespalt, weil's gab gerade nicht so viele Aufträge und das war vielleicht jetzt irgendwo ein Kompromiss, aber es wurde missverstanden.
00:07:47: Dann ist am Ende der Satz gefein ich kann hier auch nichts dafür wenn du deine Arbeit nicht richtig machst wo ich mir denke Gut, irgendwie haben wir jetzt eine Situation geschaffen die total eskaliert ist aber offensichtlich wahrscheinlich auch nicht der Standpunkt jedem ganz klar war weil sonst wäre ja so ein Satz nicht gefallen.
00:08:07: Wie würdest du das einordnen und was kannst du für die aus der Situation machen und den Leuten daraus mitgeben?
00:08:13: Aus beiden Sichtweisen?
00:08:15: Also ich denke hier ist es auch wichtig zu sagen, dass wir mit Ich-Quotschaften arbeiten dürfen und lernen dürfen uns auch auszudrücken.
00:08:25: probiert und an Kommunikation in allen Richtungen geteilt, damit du deinen Wunsch-Einsatz bekommen kannst.
00:08:31: Ich habe das und das gemacht und jetzt sozusagen wünsche ich mir von dir das Agreement dass wir diesen einen Einsatz wo vielleicht nicht alles top ist für deine Bedingung lösen können.
00:08:44: also es gibt ja auch etwas wieder was danach kommt.
00:08:47: Das würde ich auf jeden Fall sehen.
00:08:49: Und es gilt halt... Es ist dann immer so wenn man versucht so ein Ping-Pong zu machen Der und der hat versagt, da hat es versagt.
00:08:58: Das ist eine Sackgasse, dann stehen wir da drin und dann ist sozusagen aber auf beiden Seiten der Tag schlecht weil macht Mieselaune.
00:09:05: Und das brauchen wir auf keinen Fall.
00:09:07: Also wir wollen ja so wir wollen angenehme Einsätze haben.
00:09:12: Wir wollen gerne unterstützend draußen sein in unseren Einrichtungen.
00:09:15: Wir brauchen keinesfalls irgendwie ne Vorwuchskiste die wir jedes Mal neu entfachen.
00:09:19: und es gibt halt Dinge die sind halt hundert Prozent super schön auch Dinge, wo ich sage ja sind achtzig Prozent nicht überlebt und ich nehme das halt an.
00:09:27: Es ist jetzt keine
00:09:29: End-Endlösung.".
00:09:30: Und wenn jemand dann darüber verärgert ist, kann er immer noch auch das aussprechen dürfen und das auch sagen.
00:09:38: Ich bin jetzt enttäuscht da drüber dass es so mies gelaufen ist oder dass das so gelaufen isst?
00:09:43: Dann kann die andere Seite sagen okay ich nehm' das an!
00:09:46: Ich bin daran bestrebt das und das fürs nächste mal anders zu machen also auch sozusagen den Blick wieder in die Zukunft zu richten anstatt wie Fußstampf und irgendwo auf der Stelle stehen zu bleiben.
00:09:57: Ich denke, das ist wichtig für beide Seiten.
00:09:59: Welche Formulierungen sollte man grundsätzlich vermeiden?
00:10:02: Du hast ja auch schon die ich-Botschaft quasi angesprochen.
00:10:07: Gibt es da irgendwie so ein Schlüssel der Kommunikation oder was sind vielleicht auch die Erwartungshaltung, die ich haben darf damit so eine Kommunikations entsteht?
00:10:18: Also wichtig ist natürlich, ich brauche immer auf der einen Seite ein klares Bild.
00:10:24: Ich sollte halt immer in dem Fall als HR Manager in der Lage sein gute Fragen zu stellen, dass ich überhaupt verstehe was will der andere?
00:10:32: Wo sind die Grenzen und was sind Möglichkeiten so?
00:10:36: Und auf der anderen Seite ist es genauso, es gibt auch eine Grenze für einen HR Manager.
00:10:40: also Es geht immer darum das man wohlwollend ins Gespräch geht das offen legen und sagen, ich bin jetzt transparent.
00:10:48: Und ich sage dir, dass und das ist in dem Rahmen des möglichen Machbar und es ist für uns in deiner Vereinbarung mit uns zu drinnen, dass du das und das leistest.
00:11:00: Jetzt können wir gucken wie wir das optimal hinbekommen wo wir vielleicht was gemeinsam verändern können und eben auch von vornherein sagen Ich brauche das von dir als Rückmeldung bis dahin, damit ich weitermachen kann.
00:11:13: Weil das ist sozusagen auch immer ein Punkt wo wir schicken uns digital Informationen hinterher.
00:11:20: Wir wissen nicht es gelesen verstanden angekommen und das ist halt auch wichtig zu sagen und ich freue mich darüber dass du mit der Rückmeltung gibst ob das dann so passt weil da hinzugehen vielleicht in den Einsatz zu gehen und im Nachgang dann zu sagen oh jetzt musste ich ja doch dreimal umsteigen!
00:11:37: Mann
00:11:37: Das ist immer, ja und das ist halt immer einfach.
00:11:40: Also sozusagen dann auch mal eine Rückmeldung im Vorfeld zu geben ist natürlich immer kurz, manchmal super super super, super kurzfristig weiß ich auch.
00:11:48: Und gemeinsam aber in dem Gespräch dran zu bleiben, zu sagen gucken wir... Ich habe jetzt schonmal beim Maps das eingegeben, hab geguckt dass wäre für dich jetzt während der Fahrtweg, das bedeutet für dich wenn du das so und so machst kommt das und das hin.
00:12:00: Ist das so für dich diesmal in Ordnung?
00:12:03: Dann kriege ich ja ein Okay!
00:12:05: Und dieses okay Kann ich auch meinem Mitarbeiter sagen, wir haben doch drüber gesprochen.
00:12:10: Wir waren beide in dem Gespräch!
00:12:12: Du hast gesagt ja geht klar und natürlich Menschen beurteilen dann wieder an einer anderen Stelle mit ihren Emotionen in der Sekunde der sie sind auch wieder anders zu den Dingen die Sie vielleicht in der Vergangenheit gesagt haben oder zugestanden haben.
00:12:28: das wissen wir auch genau.
00:12:31: Mein Tipp dennoch Transparenz, Vorgehen beschreiben, Orientierung geben und in Ich-Bots schaffen.
00:12:37: Voll!
00:12:37: Also ich muss an eine persönliche Story denken.
00:12:41: und zwar wollten ja... Bekannte von uns einen Ausflug mit uns machen, das ging aber nur weil mein Fahrzeug gerade da war.
00:12:50: Das von denen aber nicht.
00:12:52: und es wurde dann über eine ja ein Ausflugh gesprochen und ob wir nicht Zeit haben.
00:12:58: und im Endeffekt stellte sich raus, weil wir haben gesagt oh nee ist es uns irgendwie zu spät und wir haben da irgendwie auch glaube ich keine Lust drauf.
00:13:05: und dann meinten wir eben naja dann fahrt doch gerne alleine.
00:13:08: und dann stellte sie sich aber raus geht nicht, weil nur diese ausflug stattfinden konnte dadurch, dass ich mein Fahrzeug stelle.
00:13:15: Und es hat sich dann später ausgestellt.
00:13:18: Dann war ich aber auch so, na ja hättest du mich vielleicht anders gefragt und gesagt hey wir würden das gerne machen.
00:13:25: wollen wir nicht zusammen hinfahren weil wir bräuchten dein Auto dafür würde es mir oder hätte es mir wahrscheinlich schwerer gefallen nein zu sagen weil ich denke oh Mensch vielleicht möchte ich den auch gerade gefallen tun und ich mag die auch sehr gerne.
00:13:39: und sowas hatte ich eher wenig Bezug und dachte mir so naja es geht jetzt vielleicht um eine ganz andere Sache.
00:13:45: Dann habe ich mich dann eher noch schlechter gefühlt am Ende, wo ich mir dachte oder wo ich herausgefunden habe.
00:13:50: Es ging eigentlich um eine andere Sache und zwar sie wollten was von mir Und ich denke auch wenn man das überträgt
00:14:42: Genau und es ist ja.
00:14:43: also tatsächlich ist es ja auch so dieses Ich erahne etwas und glaube in meiner Ahnung darauf urteilen zu können und dieses dann nach außen zu geben.
00:14:51: und Das bedarf aber ein gutes Beziehungsverhältnis zueinander.
00:14:54: schon als.
00:14:55: ich kann halt schwer sagen, wenn ich mit der Person ganz wenig zu tun habe.
00:15:01: Wie bei dir?
00:15:01: Ich könnte jetzt nicht steif behaupten wie du dein Kaffee trinkst oder wie du deinen Tee trinckst und das sozusagen sich zu erarbeiten brauche erst mal weg.
00:15:10: Ich muss halt eine Idee zu dem anderen haben und dann kann ich natürlich nach außen gehen und kann dann aussagen.
00:15:16: also der Philipp ist so ein grandioser Kopf.
00:15:18: Also wenn sie den nehmen wirklich mit Cousin kann ich den weiter empfehlen Und das sozusagen braucht erstmal ein Stück Aufbau.
00:15:26: Und leichter kommt ein HM Manager und Disponent an solche Informationen, indem er einfach auch manchmal sagt okay was sind Dinge die wir Menschen ticken so überhaupt nicht gehen?
00:15:37: Also was darf auf keinen Fall sein?
00:15:40: oder wie kriege ich die richtig, richtig sauer?
00:15:42: Sag mir mal diese Sachen und schon weiß ich was sind Dinge, die erlaubt sind.
00:15:45: Also wie kann ich sozusagen mit Spontanität und Flexibilität umgehen?
00:15:50: Wann wird sich der Mensch überrannt fühlen?
00:15:52: Wanne will er vorher gefragt werden ob das und dass ein richtiger Einsatzort wäre?
00:15:56: wo kann ich eher so freie Hand haben in der Gestaltung?
00:16:00: Und das darf sich erst einmal bilden und erarbeiten.
00:16:02: also diese Verbindung darf da erstmal wachsen.
00:16:04: dann fällt mir das auch leichter in diese Vorahnung reinzugehen und zu sagen, ich tu dem anderen damit ein Gefallen weil ich schon weiß der wird das gut annehmen.
00:16:13: Und das braucht ein Stück und genauso ist es ja auch in dem Beispiel deiner Freunde.
00:16:16: nochmal.
00:16:17: Ich brauche natürlich eine Offenheit und eine Klarheit darüber, mir ist es wichtig.
00:16:21: Ich will gerne darunter hin.
00:16:23: ich würde den Ausflug machen.
00:16:24: allerdings fehlt mehr halten Fahrzeug oder wir sind zu wenig mobil.
00:16:27: jetzt ist meine Frage an dich Philipp hat so Bock hätte zur Zeit können
00:16:31: wir gemeinsam?
00:16:32: gibt's eine Möglichkeit?
00:16:34: Gibt
00:16:34: es einen Weg?
00:16:35: genau
00:16:36: Genau und das wäre sozusagen die Einladung dass du dich entscheiden kannst und dann ist es auch wichtig dieses auch ein Nein oder ja zu den und dem Bedingungen, da müssen wir dann wieder jemand neu ins Gespräch.
00:16:49: Dann gucken wir halt neu wieder drauf.
00:16:50: okay das wäre jetzt die Situation.
00:16:52: können wir das machen so?
00:16:54: vielleicht sagst du nie erst zu der Uhrzeit oder ich brauche Feedback bis dahin dann kann man das gerne so einplanen Und damit hat der andere auch wieder einen Rahmen, in dem er sich bewegen kann.
00:17:04: Das ist so zu sagen wichtig, dass wir diese Klarheit schaffen und dann funktioniert das eben auch.
00:17:11: Weil du gesagt hast das Wort Wertschätzung an Erkennung es ist ihm zu wenig nur zu sagen Mensch du machst da draußen einen guten Job!
00:17:17: Voll.
00:17:19: Danke!
00:17:21: Danke, es ist aber letztlich zu unkonkret und das braucht halt mehr.
00:17:26: Und ich brauche immer einen Ansatz dafür.
00:17:28: auch wo genau habe ich eine Rückmeldung zu dir bekommen oder wo habe ich etwas gesehen gehört idealerweise vielleicht miterlebt?
00:17:37: Wo ist einfach wunderbar lief?
00:17:38: Wo andere Stimmen was ganz tolles angemerkt haben und ist aus einer Situation heraus entstanden?
00:17:44: Ja gerade wenn wir in der Zeitarbeit von den Kunden Feedbacks bekommen, brauchen wir es halt detailgenau.
00:17:50: Weil das hilft natürlich auch eine Rückmeldung an unsere Mitarbeitenden zu geben und zu sagen neulich als du in der Einrichtung warst hat mir die stellvertretende Kita-Leitung danach gesagt In der Gruppe von den Füchsen hast du das und das getan und da war voll die tolle Stimmung.
00:18:04: Die Kinder sind super auf das Angebot eingegangen Und schon habe ich ein richtig tolles Feedback Eine tolle Rückmeltung und dann je jenige kann das auch greifen Dann ist das auch glaubhaft und kann auch angenommen werden.
00:18:15: Genauso wie du sagst ist natürlich dann auch genauso wichtig, dass das... ... dass diese Formulierung und dieses Feedback auch ankommt.
00:18:22: Also, ich merke es natürlich auch in meinem Job... ...auch als Grafiker,... ...dass wenn ich sage hey was soll ich gestalten oder welche Aufgabe bekomme ich?
00:18:31: Habt ihr eine Vorstellung?
00:18:32: Nee!
00:18:32: Dann erstelle ich etwas, gibts weiter.
00:18:35: Oh nee das gefällt mir wie doch nicht.
00:18:37: Und dann war ich so naja.
00:18:38: also scheint eher irgendwie doch ein Gefühl oder eine Vorstellungen gehabt zu haben.
00:18:42: Manche wissen natürlich auch erst was sie nicht wollen wenn Sie sehen was sie bekommen könnten.
00:18:46: ganz klar jeder jeder Kopf funktioniert Wahnsinnig anders.
00:18:50: Aber genauso wichtig ist natürlich auch, dass dieses Feedback ankommt und man auch erzählt und sagt hey irgendwie ist das gerade nicht so gut gelaufen oder dass es gut gelaut um sich irgendwie kennenzulernen.
00:18:58: also ich habe zum Beispiel auch das Gefühl manche Leute sehe ich wirklich so selten in meinem persönlichen Alltag.
00:19:05: Trotzdem kenne ich die Menschen jetzt aus, also über so viele Jahre jetzt schon dass sich echt das Gefühl habe ich kenne sie irgendwo obwohl ich jetzt wenn nicht darüber nachdenke wir uns gar nichts regelmäßig sehen aber dieser Austausch eigentlich schon reicht zu wissen wie kann ich diesen menschen einschätzen und ich würde es eben auch so sagen dass in der zeitarbeit natürlich auch sehr üblich ist dass man sich nicht so häufig sieht sondern einfach nur telefoniert und da ist natürlich dann punktuell diese austauscht den.
00:19:31: man hat in kurzer Zeit zu sagen, was hat mir jetzt gefallen?
00:19:35: Was hat mir nicht gefallen dass ich mir das bestmögliche Bild von dir bilden kann und natürlich auch diesen Menschen bestmöglicht dann quasi präsentieren kann.
00:19:42: Dann sagt so hey!
00:19:43: Ich habe einen ganz tollen Mitarbeiter die hier rein passt weil ja glaube ihn zu kennen mit den Informationen die ich habe.
00:19:49: aber es kann natürlich auch ganz oft zum Missverständnissen führen dass ich vielleicht ein Mitarbeiter ganz falsch eingeschätzt habe weil die Kommunikation nicht da war
00:19:58: Genau.
00:19:59: Und das ist halt eben telefonieren, es ist eine.
00:20:02: aber auf der anderen Seite geht's natürlich auch um das persönliche.
00:20:05: also diese Komponente dieses im Raum gemeinsam sein ist unheimlich wichtig und desto mehr ist es auch ratsam, die Menschen direkt einzuladen.
00:20:14: Auch zu Gesprächen einzuladen Und diese Gespräche dann eben auch mit Zeit einfach einzuplanen weil das wichtig ist.
00:20:23: Die Menschen wollen in den Austausch gehen und dann kann ich erst sagen auch wenn ich da weniger Mit der Person vielleicht so im normalen Alltag Kontakt habe.
00:20:31: Wenn er aber da ist und wir haben eine Stunde gesprochen Dann wissen wir letztlich alle darüber also wie's uns geht und was sich anfühlt was du gerade für Themen da sind, dann kann ich das viel besser einordnen.
00:20:42: Für mich selber in meiner Planung wenn ich dann disponiere und das ist mega hilfreich.
00:20:46: also dieses warme ehrliche miteinander im Gespräch sein ermöglicht mir tatsächlich guten Kontakt zu haben und dann komme ich halt schneller dazu auch zu sagen okay Der passt wunderbar dort und dorthin, weil ich weiß der macht so und so oder sie macht das und kann das auch.
00:21:06: Ich habe in der letzten Folge mit Guido gesprochen und da ging es auch ein bisschen um Führung und Führungsdiele und auch Wertschätzung.
00:21:15: Und da hat er eine Geschichte erzählt dass er eine Mitarbeiterin hat die erzählte dass sie einen Traum verfolgt und natürlich für diesen Traum auch arbeitet aber glaubt ihn durch normale Bedingungen nicht erfüllen zu können.
00:21:29: Und Guido meinte dann, pass auf wenn es hier ein Ziel gibt was realistisch und umsetzbar ist und du das erreichst dann steht dieses Produkt oder whatever.
00:21:37: es war unter dein Weihnachtsbaum.
00:21:40: jetzt möchte ich natürlich auch darüber sprechen wie die Wertschätzung zwischen Leiharbeitnehmer und HR Manager funktionieren kann um konkret um Beispiele zu sprechen.
00:21:50: aber ich glaube einen Danke oder gut gemacht reicht vielleicht gar nicht oder?
00:21:56: Es darf schon, es sollte schon eine individuelle Note einfach geben.
00:22:00: Weil wir im Alltag miteinander zu tun haben.
00:22:02: Wir beobachten uns und hören uns zu.
00:22:06: Oftmals sind es die ganz kleinen Dinge, die dann demjenigen Freude bereiten.
00:22:11: Wenn ich mir das gemerkt habe, wenn ich da irgendwo in meiner inneren Festplatte abgelegt habe oder für mich auch an einem System abgelegt habe, kann ich das halt wissen.
00:22:21: Ich weiß zum Beispiel, ich habe einen Kollegen bei mir der mag eine Sorte einer Schokoladenfirma unheimlich gerne und ich weiß dass ich ihm mega eine Freude mache, wenn nicht die mitbringe und das mach'e ich halt!
00:22:31: Und das gibt sicherlich mal ein Anlass oder man gibt's auch keinen Anlass Dann sehe ich das Grinsen, es geht dann einfach bis zu den Ohrenhohren.
00:22:38: Das ist halt einfach das worauf es eben auf mal ankommt.
00:22:41: Ich habe für mich sozusagen immer jemand was wo ich dem oder der eine Freude machen kann und das weiß ich halt... Bei anderen sind es vielleicht Blumen.
00:22:50: Da ist es irgendwo ein typisches geschrieben, das man auf einem Zettel oder eine Spruchkarte.
00:22:54: Also da kann jeder ja für sich selber gucken was passend ist aber einfach dieses Einholen finde ich wichtig.
00:23:01: dass man demjenigen darüber auch mal Wertschützen gibt oder sagt komm hier gibts heute mal was Geheimnis voll ist, dann lädt mein Person ein und sagt gut kommst du da hin.
00:23:11: Und dann gibt es halt einen Essen mit jemandem der sich erfreut.
00:23:15: Also auch das kann man ja auch arrangieren.
00:23:18: Es gibt glaube ich viele Möglichkeiten und da einfach hilft wirklich zu hören Und sich so was dann in dem Moment einfach festhalten und wenn es angebracht ist zum Geburtstag, zu einem Jubiläum oder nach einer ganz schwierigen Zeit einfach mal zurückgeben.
00:23:35: Einfach weil du's bist und weil du es mir wert bist das vielleicht auch nochmal mit dazugehen Weil Wertschätzung heißt ja Du bist es also wir sind sozusagen wir transportieren im Grunde genommen, du bist es mir wert.
00:23:49: Und das soll dann eben mit so einer Gestor oder mit so eine Sache einfach auch mitklingen
00:23:55: dürfen.".
00:23:57: So Claudia, jetzt möchte ich mit dir über ein ganz großes Thema sprechen und zwar Erwartungen.
00:24:03: Erwartung erfüllen und Verantwortung übernehmen.
00:24:06: Ich muss sagen meine Schwierigkeit bei mir oder für andere ist immer dass ich viel zu große Erwartungs haben.
00:24:12: aber ich finde es eigentlich toll erwartungen zu haben weil man sich ja grundsätzlich auf Sachen freut und sich die natürlich irgendwie selber ausmalt Aber umso mehr erwartungen hat kann man ja um so enttäuschter werden.
00:24:24: das ist bei mir tatsächlich oft mein der Fall, dass ich mich dann selber enttäusche.
00:24:28: Weil ich mich immer in Rage
00:24:30: erwarte.".
00:24:31: Weißt du?
00:24:32: Jetzt ist natürlich ganz gut!
00:24:34: Das Thema.
00:24:36: oft entstehen Missverständnisse gar nicht weil jemand etwas falsch gemacht hat sondern weil jemand einfach eine andere Erwartung hatte.
00:24:45: Wie wichtig ist es denn aus deiner Sicht, Erwartungen offen anzusprechen und welche Verantwortung trägt jeder dabei selber, genau das
00:24:54: anzugehen?!
00:24:57: Naja, es ist halt jetzt so wie du es beschreibst und ein Stück auch zu gucken.
00:25:01: Habe ich Ziele die ich verfolge oder sind das Erwartungen an mein eigenes Leben?
00:25:09: Und was bedingt sozusagen die anderen dabei?
00:25:12: Wenn ich einen Ziel habe wo ich hin möchte dann ist er super.
00:25:18: sozusagen lässt sich ja auch im Leben sein, weil es gibt sicherlich Menschen die einfach nur irgendwie leben.
00:25:22: Weil sie das Leben gerne leben und rumkriegen wollen.
00:25:25: aber es gibt hier auch Menschen, die haben tatsächlich tolle Pläne und wollen in ihrem Leben Dinge bewegen Und dann strahzt du das natürlich aus und dieses überträgst Du natürlich dann auch in Deiner Wirkung auf andere.
00:25:37: letztlich da ist halt eine Dynamik Da ist jemand im Fluss der will.
00:25:41: irgendwie bringt etwas mit sich dass da ist die Aura die dann passt Und das kann für manch ein Anderen halt zu dynamisch sein, zu hektisch sein.
00:25:51: Zu chaotisch sein und zu kürlich was auch immer für Attribute du dann findest.
00:25:57: Das gilt es halt immer zu gucken.
00:25:59: also Was braucht es?
00:26:01: Für mich damit es passt und desto klarer ich das sagen kann bitte!
00:26:06: Der andere darf auf der anderen Seite bei sich selber gucken.
00:26:09: Kann ich damit umgehen?
00:26:11: Kann ich das gerade halten?
00:26:12: Brauche ich das?
00:26:12: Wille ich das in meinem Leben?
00:26:13: Wenn ich das nicht will gehe ich halt einen anderen Weg.
00:26:17: Weißt du?
00:26:19: In der Richtung, das heißt, desto deutlicher und das ist die große Kunst darüber zu sprechen was erwarte ich mir denn im Umgang von Kommunikation mit meinem Arbeitgeben vom Austausch und dann desto weniger Reimungsfläche entsteht?
00:26:35: ja dann wir dürfen aufhören immer vorauszusetzen dass der andere genauso ticken darf wie wir uns das gerade zurecht gelegt haben.
00:26:43: Und das ist einfach nur ... oder nicht einfach, sondern es ist einfach Arbeit.
00:26:50: Kommunikation ist eben auch Arbeit!
00:26:51: ... damit wir uns das ausdrücken und die Klarheit bei sich selber.
00:26:55: Also in sich selber mal eine ruhige Minute reinhorchen, wie funktioniert was für mich gut?
00:27:00: Wann fühle ich mich gesehen, wann fühle Ich mich anerkannt, wann fülle ich Zuspruch... Und das fängt bei mir selber an!
00:27:06: Das trauere ich und dann kann ich auch sagen okay, mir geht es besser wenn ich so und so angesprochen werde.
00:27:12: Ich brauche für mich immer einen Tag im Vorlauf die Information, damit ich das auf meine Familien-Situation einstimmen kann.
00:27:18: Weißt du?
00:27:19: Wie schwierig könnte es denn werden oder allgemein für den Einsatz werden, wenn Dinge vielleicht so schwammig formuliert wurden dass jeder seine eigene Erwartung hat aber keine realistisch ist.
00:27:32: Das ist dann schon ungünstig weil wir natürlich dann immer in dieser Interpretationsfalle halt sind.
00:27:40: also ich glaube zu denken das der andere das auch so verstanden haben könnte ist die Vollkatastrophe
00:27:47: völlig falsch abgebogen.
00:27:49: Genau, dann erst du einfach siebenmal nach telefonieren und nachfragen.
00:27:54: Und das sozusagen können wir uns ja abkürzen, indem wir es einmal aufdecken und sagen, dass uns das so funktioniert als.
00:28:01: Das ist der Rahmen in dem wir uns bewegen und jetzt kannst Du für Dich gucken wie gut dieser Rahmen akzeptabel oder inakzeptabel?
00:28:07: Die Schwierigkeit ist auch immer wenn.
00:28:11: Das kennen wir aus der Schulsituation.
00:28:12: Wir haben eine Klasse und es wird jetzt für jeden noch mal ne Extra-Locke gemacht, das macht alle chaotisch und er bringt durcheinander.
00:28:20: Das geht nicht!
00:28:20: Ich hab halt fünfundzwanzig Schüler und dann mach ich halt... Für die mache ich das Programm, wir fangen da an und die Stunde ist dann zu Ende.
00:28:27: Es ist ein Rahmen in dem ich mich bewege und du hast natürlich die Möglichkeit was zu trinken.
00:28:31: aber du kannst nicht selbst entscheiden dass du jetzt rausgehst und sag ich mach Pause weil ich jetzt gerade Pause machen möchte.
00:28:36: so und das ist sozusagen auch das was sich ja ... in der Erwachsenenwelt wiederfinde, im Brufel.
00:28:42: Es gibt halt einen Rahmen, indem sich die Gemeinschaft... ...in Arbeitsteam ja auch bewegt und das zu erwarten einmal auszusprechen so läuft es,... ...das ist ja okay und dann haben wir das gehört.
00:28:54: also das glaube ich ist auch noch mal
00:28:55: wichtig.".
00:28:57: Jetzt ist natürlich auch ein bisschen die Frage was kann man selber tun um das zu entgehen oder dass zu entgegen?
00:29:05: Und welche Verantwortung trage ich
00:29:07: selber?".
00:29:12: Also die Verantwortung liegt immer bei mir, dass ich das was ich denke, was ich haben möchte.
00:29:16: Was ich mir vorstelle ausspreche.
00:29:20: Punkt Wenn ich hinterm Berg halte kann keiner in mein Kopf hinein gucken wird niemand erkennen.
00:29:27: Das ist der Person wichtig.
00:29:29: also sage das was dir wichtig ist steht zu dem was du bist und Formuliere es freundlich weil dann kriegste auch eine freundliche Reaktion darauf.
00:29:52: Was macht für dich eine gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe aus?
00:30:02: Unvoreingenommenheit, zuhören, Ausreden lassen, empathisch und verständnisvoll.
00:30:09: Und auch klare Grenzen!
00:30:12: Wenn du jetzt jemanden vor dir sitzen hast, der heute oder morgen im besten Fall seinen ersten Tag in der Zeitarbeit hat.
00:30:20: Was würdest du ihm mitgeben?
00:30:25: Nimm alle Fragen mit die du für dich geklärt haben möchtest damit du einen guten Start hast bei uns in der allerersten Stunde und sag ganz direkt was du brauchst damit es für dich gut funktioniert.
00:30:42: Das würde ich auf jeden Fall.
00:30:44: gerne mitgeben wollen.
00:30:45: Wenn ich jetzt an den ersten Tag denke eines Zeitarbeiters und man vielleicht auch noch gar nicht die Erfahrung hat, und auch noch garnicht weiß worauf soll ich zurückgreifen?
00:30:55: Ich kenne das nicht!
00:30:56: Ich habe mich vielleicht im Internet so ein bisschen informiert und weiß ungefähr wie es aussieht, hab dadurch meine eigenen Erwartungen geschaffen, kommuniziere die auch, merke dann aber nach dem ersten Einsatz irgendwie passen die Erwartung doch nicht zu meiner Vorstellung.
00:31:13: Jetzt bin ich mir bei uns sicher, da wieder zurück zu rudern.
00:31:18: Was würdest du mitgehen?
00:31:19: Was macht man dann?
00:31:20: Ich sehe das gar nicht erst in Zurückruhland.
00:31:22: Also ich kann mir das gut vorstellen, wir haben ja eben auch die Sozialpädagogik und wenn wir dieses Feld betrachten ist es ein großes Spektrum wo pädagogische Fachkräfte eingesetzt werden können und natürlich haben wir auch verschiedenste Kunden.
00:31:33: und wenn ich eher einen sehr überschaubaren Rahmen vielleicht mir vorgestellt habe und jetzt mein Einsatz in der Kinder- und Jugendhilfe stattfindet dann ist da natürlich eine andere Tonlage und da gibt's andere Situationen und dabei zu gucken halt das auszudrücken und zu sagen Ich komme jetzt gerade frisch vom Studium, ich habe das in einer praktischen Phase gemacht.
00:31:53: Ich möchte das gerne kennenlernen und ich brauche allerdings noch mehr andere Einsätze erst mal bis ich denke dass ich für mich selber gut bereit und gewappnet bin, mich dem zu stellen.
00:32:03: Und dann gehe ich in der Klarheit raus weil alles andere ist nur sich so rumschlängeln unwünftig.
00:32:12: heißt das aber auch, wenn ich z.B.
00:32:14: sage... Ich glaube, ich möchte in die Pädagogik und ich möchte... Wir hatten zum Beispiel schon mal den Fall, dass jemand geglaubt hat er möchte in der Pädagogik, hat sich aber dann am Ende doch für die Pflege entschieden weil es gibt ja auch bei der Ausbildung eine Überschneidung als Sozialassistent wie auch immer jedenfalls wurde dann schnell raus klar muss man davor Angst haben so eine Entscheidung zu treffen?
00:32:36: Es ist also alles wandelbar.
00:32:38: Selbst wenn ich mich in der Ausbildung einmal so definiert habe, gibt es immer wieder Möglichkeiten, dass ich mich beruflich anders neu weiterbilden kann.
00:32:45: Dass ich doch wieder den Schritt gehe.
00:32:47: Es ist halt immer die Frage wie will ich's und was ist mein Ziel dahinter?
00:32:51: Also was kann ich mir vornehmen?
00:32:53: also wenn jetzt jemand auf seinen Lebensweg zurückguckt ja schon ein paar Tage ... groß ist, der wird auch feststellen.
00:33:00: Also das was man mal ursprünglich gelernt hat und wo man heute beruflich steht da sind ja Welten dazwischen.
00:33:04: Das heißt wir sind ja immer im Wandel und in einer Bewegung... ...und dieses wandelbarer sein und sich auch neuen Dingen zu widmen und zu sagen okay ich gucke jetzt wie ich dahin komme.
00:33:13: Das sollte dir jederzeit offen sein und da solltest du auch losgehen können finde
00:33:16: ich.
00:33:17: Wie war's bei dir?
00:33:18: Kurz war angerissen!
00:33:23: Wenn ich darüber nachdenke, ich habe ja mal ganz kaufmännisch angefangen und habe ein Betriebswirt mit Marketing gemacht.
00:33:30: Und heute mache ich das.
00:33:31: Heute kümmere ich mich um die Entwicklung von Menschen.
00:33:33: Da sind ja auch Dimensionen dazwischen.
00:33:36: Das ist Wahnsinn!
00:33:37: Und das finde ich halt einfach auch das was sich anderen zutronen können.
00:33:43: Manches kommt manchmal wirst du entdeckt, manchmal würst du promotet, manchmal kriegst du Zuspruch und sagst dir alles tue ich jetzt daran auch zu glauben und das dann auch umzusetzen ist wichtig.
00:33:53: Also dieses Hintern hoch uns selber tun ist unheimlich wichtig, wenn ich
00:33:57: das möchte Und natürlich auch ansprechen, wenn einem irgendwas gefällt oder nicht gefällt.
00:34:02: Weil so kann man sich weiterwandeln.
00:34:04: und damit Claudia ganz lieben dank das du heute mit dabei warst.
00:34:07: ich glaube die wichtige erkenntnis aus der folge ist gute kommunikation bedeutet nicht nur richtige worte zu finden sondern auch zuzuhören erwartungen klar anzusprechen und veraden fortung für das eigene miteinander zu übernehmen.
00:34:21: gerade in der zeitarbeit wo menschen immer wieder im neue teams und neue situationen zusammenkommen kann genau das der entscheidende Unterschied machen.
00:34:29: Ganz lieben Dank, dass du mit dabei warst!
00:34:31: Danke für deine Einblicke und Erfahrungen und wir freuen uns auf die nächste Folge!
00:34:35: Macht's gut!
00:34:38: Bis dahin!
00:34:39: Ciao.
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