21. Warum wir uns selbst oft im Weg stehen

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00:00:03: Auf Zeit, der Prometheus-IV Podcast für Menschen aus der Zeitarbeit.

00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu unserer neuen Podcastfolge auf Zeit, dem Podcast für Menschen aus der Zeitarbeit.

00:00:20: Heute geht es um etwas das wahrscheinlich jeder von uns kennt.

00:00:23: Wir wissen eigentlich dass wir etwas verändern möchten und machen es trotzdem nicht.

00:00:28: Wir bleiben in Situationen die uns nicht gut tun.

00:00:30: Wir sagen uns selbst Dass wir etwas nicht können wird zweifeln an uns Und manchmal warten wir einfach auf den perfekten Moment.

00:00:38: aber warum?

00:00:39: Eigentlich und genau deswegen oder darüber möchte ich heute mit Claudia Eschkopf gesprochen Welchen unser Talentcoach?

00:00:44: Herzlich willkommen!

00:00:45: Ja, hi und herzlich Willkommen.

00:00:47: Und schön dass du da draußen dabei bist.

00:00:48: Claudia wenn Du den Titel unserer heutigen Folge hörst Warum wir uns selbst oft im Weg stehen Was kommt Dir als erstes in den Kopf?

00:00:57: Dass ich hier und jetzt und heute schon die Antwort von der Zukunft haben möchte.

00:01:01: Das heißt Ich brauche sozusagen eine Vision Von dem wie es sein wird Wie sich anfühlen wird Wenn es dann eingetreten ist.

00:01:08: Und das, denke ich, ist so für viele Menschen Verhinderer am Kopf.

00:01:11: Weil ihnen das tatsächlich in ihre Unsicherheiten hervorruft wenn sie nicht genau schon für ihr Gedankenwelt das Konstrukt fertig haben.

00:01:21: Erlebst du das häufig bei Menschen?

00:01:22: Dass Sie eigentlich darauf hoffen schon alles soweit durchdacht zu haben dass sie es greifen können?

00:01:29: Ja, also es gibt ja viele Menschen die tatsächlich auch das alles sehr planbar brauchen für sich selber und immer die Struktur brauchen weil sie sonst für sich innerlich so ein Chaos halt in ihrer Gedankenwelt, in ihrer Gefühlswelt wahrnehmen.

00:01:42: Und für die ist das natürlich wenn es eine größere Veränderung geben soll unheimlich wichtig dass sie da sagen okay das ist jetzt so im Bild was ich habe genauso darauf arbeite ich heit hin.

00:01:51: na es ist ja wenn du ne Reise planst und sagst Ich will halt gerne in zwei Jahren weiß ich einen Monat lang irgendwo Südafrika unterwegs sein, dann fängst du ja auch an aus diesem Gedanken schon ein bisschen tiefer zu gehen und dir das vorzustellen.

00:02:05: Wann machst du welchen Trip?

00:02:06: Mit welchen Fahrzeugen mit welchen Leuten?

00:02:09: welche Guides organisierst du dir und so?

00:02:11: und genau das ist sozusagen das was viele halt für sich innerlich brauchen in ihrer Vorstellungskraft das nahezuholen was da sein könnte.

00:02:19: und wenn es um Veränderung geht wo ich denke in der Situation wo ich jetzt gerade bin fühle ich mich unwohl unsicher oder oder das tatscht mich zu wenig gerade, weil ich merke, ich bleib da stehen.

00:02:32: Dann ist es für viele halt ein Fragezeichen in ihrer Konstruktion erst mal ihres Bildes.

00:02:37: was könnte denn dann sein und dieses Was könnte den dann sein?

00:02:41: Was denken denn die anderen über mich?

00:02:44: Das blockiert natürlich im Tun.

00:02:47: Ich glaube, dass wir in der heutigen Folge auf viele Perspektiven schauen.

00:02:51: Aber ich denke, wir fangen erst mal damit an warum wir eigentlich bleiben?

00:02:56: Also manchmal wissen wir ja ziemlich genau das etwas nicht mehr passt und trotzdem bleiben wir.

00:03:00: Warum fällt Veränderungen vielen Menschen denn so schwer?

00:03:04: Erstmal diesen Schritt zu gehen.

00:03:07: Für viele ist es eher eine Hürde also ich darf mich jetzt selber aktiv bewegen ist, sag mal einen Mangel in dem ich mich befinde und jetzt zu erkennen dass sich aus diesem Mangel einen Schritt gehen darf um mich hinzu etwas neuem zu bewegen wovon ich noch vielleicht wenig weiß wie es sich das am Ende anfühlt abzeichnen wird.

00:03:30: Das sozusagen ist das weswegen viele Menschen dann lieber sagen ja das was ich ja kenne.

00:03:35: Ja das kenne ich halt ja ne?

00:03:37: Ich kenne den Weg dahin, die Leute mit denen ich vielleicht arbeite, ich kenne die Stimmung auch wenns Schwierige Konstellationen sind zuvor gesetzt.

00:03:48: Ja, den kenne ich halt ja auch!

00:03:49: Der weiß sich...der brüllt mich halt in dem dritten Satz an aber das ist für mich halt so.

00:03:54: was muss ich sagen?

00:03:55: Das kenne Ich!

00:03:56: So und jetzt sagt ihr mal zu dir, nee heute probierst du das mal anders und dass es für viele dann so weiss ich nicht.

00:04:06: Weiß ich nicht so.

00:04:08: Ich glaube ein wichtiges Wort in der Folge wird oder das das Wort und das Thema Angst sein.

00:04:14: Du hast es ja gerade so ein bisschen angesprochen, also glaubst du eher ist das die Angst vor Neuem oder die Sicherheit des Alten?

00:04:21: Es ist sicherlich sehr unterschiedlich von Mensch zu Mensch und natürlich auch wie häufig Menschen bereit sind andere Wege auch zu gehen.

00:04:29: Also wenn ich mir selber Entwicklung gönnen möchte und lernen gönne möchte dann bin ich auch eher bereit mal etwas anderes auszuprobieren.

00:04:38: Es gibt Menschen, die ziehen halt gerne um.

00:04:40: In meiner Familie kenne ich auch jemand der ist elf- vierzehnmal umgezogen.

00:04:44: da sagste er auch Muster sein, aber das war halt immer wieder eine Neustart neue Umgebung.

00:04:50: Es gab sicherlich auch viele Gründe, weswegen das sinnvoll war.

00:04:53: Weil eines der Kinder ausgezogen ist oder sich die Arbeitssituation verändert hat.

00:04:59: Das aber anzunehmen zu sagen ja jetzt ziehe ich eben um es halt wichtig und für viele ist das schon schwierig sich was anderes vorzustellen unter einem anderen Ort zu leben in einer anderen Ecke zu leben Und genauso ist es ja sicherlich mit weiß ich nicht, Kleidungsstil Frauen und Frisuren ist immer ein spannendes Thema andere Merkmale.

00:05:20: Und je nachdem wie empfänglich ich dafür bin und sagen Ich bin neugierig mich mal anders wahrzunehmen mich mal in eine andere Situation zu bringen.

00:05:29: also das hat was mit.

00:05:30: ich trau mich ja zu tun dass du leichter kann ich da reinkommen und bei manchen ist es dann tatsächlich vielleicht eher die Angst, weil sie eben viel mehr abhängig sind von der Resonanz der Welt da draußen.

00:05:43: Also wenn ich mich eher befreit habe von dem dass sich gut leben kann ohne das Feedback meiner Menschen drum herum und sage ich mach' das jetzt, wenn mir das gerade einfällt Dann ist es unheimlich hilfreich und dann gehen die natürlich auch schneller mal in andere Situationen hinein.

00:05:57: wer aber sagt nee Und dann mögen die mich weniger und sie ... Ach nee, nein.

00:06:05: So!

00:06:07: Du hast es ja damit gerade auch schon mal so ein bisschen angesprochen.

00:06:10: Ich glaube der Gewohnheit ist eine große Rolle, ne?

00:06:13: Du hast irgendwann kannst du das einschätzen.

00:06:15: wie reagiert jemand auf mich was passiert wenn vielleicht mein Job grade nicht so gut läuft?

00:06:20: was passiert aber auch wenn er gut läuft dass alles vorhersehbar ich kann es einordnen und es gibt mir vielleicht auch irgendwo die Sicherheit ab wann wird denn eigentlich aus Sicherheit stillstand?

00:06:34: Naja, ich sag mal wenn wir das uns jetzt so vorstellen würden dass wir ein Glas nehmen mit einem Deckel oder wir würden so einen ja weiß ich nicht im Bierdeckel drauf legen.

00:06:45: und du stellst dir vor immer wieder kommt in dir etwas hoch innerlich.

00:06:49: Das sind am Anfang Gefühle das sind Reaktionen da drauf wo du so deinen dein Bierdecke innerlich nach oben stoßen willst und denkst ah ja ich könnte jetzt mal über den ran gucken jetzt ah jetzt wäre es mal Zeit.

00:07:01: Dann lässt du aber den Deckel drauf, weil du denkst ach nee das ist jetzt hier.

00:07:05: Ach das wird sich schon ändern da draußen es wird sich ändern und dann... Ist es vielleicht schwankt mein Glas nicht mehr?

00:07:11: Und dann bin ich wieder ganz sicher und so weiter.

00:07:13: und dieses darauf hoffen dass die anderen etwas verändern können ist halt schwierig Aber desto mutiger bist.

00:07:18: du sagst naja ich gucke jetzt mal vielleicht kriege ich meinen Deckel davon Glas runter geschubst und kann jetzt mal mit dem was was Neues ausprobieren und nach draußen gucken.

00:07:28: Und guckt dann, wie die Reaktion da drauf ist, das sind die, denen es auch leichter fällt zu sein.

00:07:33: Das heißt immer wenn wir gucken dass im Außen jemand dafür sorgen soll, dass mein System sich stabilisiert wird, bin ich immer in Resonanz und abhängig.

00:07:44: Wenn ich aber für mich sage Ich gehe jetzt los und verändere in meinem System etwas weil es ein Umstand geht gibt der für mich gerade erfüllt ist Und ich aber nach was anderem strebe, dann sozusagen mache ich mich auch auf dem Weg oder in der Umkehrung halt eben auch.

00:08:03: Es gibt Leitleitleitschmerz und erst wenn der Schmerz richtig tief sitzt, dann fange ich an mein Hintern zu buchen.

00:08:09: Also, wir gucken immer auf Beziehungen ja auch.

00:08:12: Das heißt wenn ich in einer Beziehung bin und egal ob das jetzt mit Arbeitenden vorgesetzten Verhältnis ist, partnerschaftliche Beziehungs- Ich kann viel aushalten und irgendwann ist der Punkt wo ich sage Jetzt geht es gerade nicht mehr.

00:08:25: Bup!

00:08:25: Und dann schiebe ich mein Deckel da auf diesen Glas nach oben und dann bin ich bereit für einen Umbruch und eine Veränderung genau.

00:08:32: Das

00:08:33: ist natürlich unterschiedlich lang für jeden Einzelnen.

00:08:36: Total, wenn du gerade auch in dieser Beziehungsschiene gehst oder womit man es gerne auch ableitet und vergleicht.

00:08:43: Ist natürlich dann auch ein großer Punkt die Außenwahrnehmung.

00:08:47: Was denken andere darüber über mich?

00:08:50: Über meine Beziehungen?

00:08:51: Über whatever?

00:08:53: Deswegen ist für mich noch interessant zu wissen, glaubst du das Menschen das meist schon Wissen dass sie etwas verändern müssen?

00:09:00: oder merken Sie es oft selbst gar nicht?

00:09:02: weil manchmal ist ja auch so alles irgendwie geschneit haben, der Mensch hat sich verändert oder er ist irgendwie unglücklich.

00:09:10: Weißt die Person das eigentlich selber schon?

00:09:12: Oder weiß sie das schon?

00:09:13: Dann wehrt sie es einfach ab und sagt okay irgendwann habe ich selber verstanden aber eigentlich dann wo ich es andere schon merken bin ich noch gar nicht so weit.

00:09:21: Das ist auf jeden Fall also.

00:09:22: wenn wir jetzt beim Thema Beziehung im Erfahrungsfeld bleiben dann ist es tatsächlich so dass natürlich derjenige Tandem sich befindet, in diesem Duo auch ist.

00:09:34: Der merkt das oft gar nicht so schnell wie außen wahrgenommen sind.

00:09:38: Wir reden ja auch von dem blinden Fleck.

00:09:41: Das heißt ich hängt immer von der Person ab und wie sie gut sich selber reflektieren kann.

00:09:45: Und tatsächlich Veränderungen in sich selber anzustoßen heisst ja Horche nach Innen Und da gibt es ja auch unterschiedliche Charaktere.

00:09:54: Es gibt ja die, die sagen das mache ich nicht und es gibt Menschen die sagen, ich finde da einen Zugang.

00:09:59: entweder ich mach's bewusst und meditiere und komme dann zu mir und finde dann natürlich auch Antworten im Inneren bei mir oder ich gehe halt nach draußen und sage ich geh jeden Tag zehn Minuten im Wald spazieren weil da kann ich durchatmen und dann kommen halt auch Gedanken mit denen ich reden möchte.

00:10:13: Ich kann mich entsinnen.

00:10:14: mein Vater früher ist aufs Rad gestiegen und ist immer ein weit gefahren Und dann kam er wieder und nach zwanzig Minuten war er erst mal auch in Krampf da.

00:10:22: Und dann konntest du mit ihm wieder arbeiten, also normal miteinander umgehen.

00:10:26: Das sozusagen kann ja auch für viele total hilfreich sein!

00:10:29: Und das ist sehr unterschiedlich wie der da seinen Zugang findet... Und deswegen ist es so, dass natürlich wenn ich im Außen immer wieder auf die Resonanz ausgerichtet bin.

00:10:41: Das geht ja ein Kindeseiter schon los ne?

00:10:43: Der bewertet das der findet die Haare cool, der findet Ich hab Dove Hosen an was auch immer die sich da so auf dem Schulhof sagen Da geht das ja schon los.

00:10:52: und wenn ich immer darauf ausgerichtet Bin in die Resonen also in der Resonance vom außen zu kriegen Triggert mich das natürlich viel viel stärker Wenn dann andere sagen naja hast du das noch nicht dass dein Partner, sei mal bist du blind oder taub?

00:11:08: Oder was ist mit dir nicht in Ordnung.

00:11:12: Das heißt es ist viel wichtiger den Zugang zu sich selber und seinem Inneren zu finden um dann eben auch einen Veränderungsprozess einzuleiten.

00:11:21: das braucht's auch.

00:11:21: also klar können äußere Umstände dazu führen, dass Veränderung entsteht, rapide.

00:11:30: Aber tatsächlich wirksam für sich selber und in Entwicklung kommen, schaffe ich das nur aus mir selber heraus?

00:11:38: Das ist genau der Punkt den du gerade ansprichst.

00:11:41: es muss von einem selber kommen.

00:11:43: also ich kann dir gerne mal von mir eine kleine Geschichte erzählen und zwar ich ziehe um Ich verlasse eine Stadt für die ich mich einmal entschieden habe gemerkt habe, rückwirkend gemerkt haben dass ich mich überhaupt nicht in dieser Stadt wohlgefühlt habe.

00:11:58: Ich hab vor ganz acht Jahren Berlin gewohnt da habe ich studiert und da war ich angekommen.

00:12:03: Da habe ich meine jetzige Frau kennengelernt und wir haben uns dann gemeinsam entschieden nach Hamburg zu ziehen und haben aber rückwirken festgestellt das es nicht unsere Stadt war.

00:12:14: aber das war erst mit dem Entschluss als wir entschieden haben das für diese Stadt verlassen.

00:12:19: Und das ist eben ein Prozess, den man mit sich selber ja ausmachen muss.

00:12:24: Selbst wenn viele Aus- oder Außensachen schon irgendwie eindeutig waren, dass wir nicht dem gleichen Freundeskreis aufbauen konnten, den wir zum Beispiel in der anderen Stadt haben.

00:12:33: Dass wir uns in der Stadt gar nicht bewegt haben!

00:12:36: sondern uns eigentlich nur bei uns zu Hause irgendwie ein bisschen eingeschlossen haben und aber auch viel unterwegs waren, aber nicht in dieser Stadt.

00:12:44: Und dann rückwirkend für sich zu erkennen was vielleicht andere schon gesehen haben, aber auch nicht ausgesprochen haben, damit man sich selber irgendwann merkt Anzeichen waren ja da Aber grundsätzlich hat man das selber nicht für sich wahrgenommen.

00:12:59: Deswegen merk ich auch daran wieviel Das bedeutet sich selber damit zu beschäftigen wissen, was möchte ich und was nicht.

00:13:08: Und gerade da für mich spielt so eine Außenwahrnehmung nämlich ganz viel weil was glaubst du denn wenn Menschen eigentlich schon eine Entscheidung getroffen haben aber dann plötzlich das Umfeld dazu kommt?

00:13:19: Dann sie wieder anfangen zu zweifeln wie doll kann es beeinflussen?

00:13:24: Wir kennen das ja aus den Erzählungen bei unseren HR-Managern auch ganz deutlich.

00:13:31: Sie haben jetzt jemanden, der dann übermorgen anfangen soll und in eine Einrichtung einen Einsatz gehen soll Nicht erreichbar, abgetaucht.

00:13:39: Was auch immer passiert ja alles und tatsächlich ist es so.

00:13:43: Es gibt natürlich immer noch mal Gespräche die du vielleicht mit deiner Familie, mit Freunden führst wo du dann wieder anfängst zu wanken und denkst Ja ich war doch schon an sich super klar dass ich das jetzt mache und dass ich umziehe oder diesen Job anfange.

00:13:57: Und dann kommt nochmal so eine Reue in einem auf und man denkt naja

00:14:03: Ist es das wirklich?

00:14:05: Ist

00:14:05: ist das wirklich

00:14:06: und wird sich damit

00:14:07: leichter, schöner und besser abzeichnen.

00:14:11: Und dann bin ich meinem Traum oder meiner Vorstellung ein Stück näher gekommen.

00:14:15: in dem Moment.

00:14:16: Weil mir diese Antwort fehlt entsteht dieses Empfinden von Reue.

00:14:22: Das kennt auch jemanden wenn man sich was gekauft hat wo man denkt... Boah, das war jetzt echt eine krasse Investition.

00:14:30: War es das Richtige?

00:14:31: Mag ich's?

00:14:32: Geh mich zurück!

00:14:33: Ja genau, wenn ich nicht schnell... Also kann ich ihn im Morgen vielleicht nochmal stornieren und ah... So, und genau das sind diese Momente wo wir innerlich im Zweifel sind.

00:14:43: Und dann natürlich noch die rechte und linke Stimme von außen sagt Gott, keines falsch machst du nicht.

00:14:49: Das ist also überhaupt nicht Denn gibt´s natürlich den Menschen der sich vielleicht doch wieder umknicken lässt und dann wieder einen Schritt zurücktritt, obwohl es tatsächlich jetzt an der Zeit gewesen wäre für die Person in eine andere Richtung zu gehen.

00:15:05: Ein kleinen Tipp für nebenbei Sachen sich zu kaufen, sich zu ärgern?

00:15:09: Ich habe mir letztens ein Pullover gekauft.

00:15:12: Ich, ja ganz kurz.

00:15:13: Ich habe mir ein Pullover gekauft und wollte ihn eigentlich direkt mitnehmen und das mache ich jetzt bei allen Sachen, dass ich ihn sehe oder Sachen sehe und sage, hm, ich bin mir noch nicht sicher!

00:15:22: Und dann fahre ich wieder nach Hause Die ganze Zeit dran denken muss, dann weiß ich das die Entscheidung gut war.

00:15:28: Weil ich bin nicht mehr so ein Mensch der so Impultsentscheidungen trifft und wenn ich aber nach Hause fahren war so, ah ja stimmt er ganz vergessen?

00:15:35: Dann weiß ich mir hat er nicht gefallen!

00:15:37: Das hilft schon mal, aber gerade weil teure Sachen weg, werke ich auch oft auf dass man sagt okay wir gucken.

00:15:43: Naja um zurückzukommen zum Thema was ich eben auch glaube ist grade in vielen Lebenssituationen trifft man manchmal Entscheidungen wo man vielleicht wie jemanden kennt, der dasselbe durchmacht oder auch so eine Entscheidung hat.

00:15:58: Beispielsweise Zeitarbeit.

00:16:00: Kennt man jetzt im Umfeld vielleicht?

00:16:01: Wenn man grad als junger Mensch anfängt und sagt ja Ausbildung oder sonstiges wenig andere Leute die eventuell genau diese Entscheidung für sich treffen Und häufig sagt man sicher dann auch selber ... Oder ein Satz das kann ich nicht.

00:16:18: Was steckt deiner Meinung denn eigentlich dahinter nach diesem Satz Dass man sagt Ich kann das nicht.

00:16:23: was steckt da hinter?

00:16:25: Was steckt dahinter?

00:16:25: Das ist sehr unterschiedlich.

00:16:26: Ich sage immer, ich will nicht!

00:16:28: Also ich kann es kaum für mich vorstellen weil ich denke es gibt tatsächlich für den ganz normalen Menschen immer wieder die Möglichkeit sich daran zu trauen und ein Kannig heißt in erster Linie vielleicht viel mehr.

00:16:41: ich trau mich nicht Ja?

00:16:44: Und es ist eine Willenseinstellung.

00:16:47: Ich kann alles machen, ich kann alles lernen und überall sein.

00:16:50: Es ist alles möglich!

00:16:52: Wenn ich mir das innerlich wirklich so zu sagen vornehme und sage ich kann das, ich werde... ...und in dieser Haltung auch einfach zu bleiben, dann geliegt mir das ne?

00:17:02: Weil es gibt so viele Dinge wo Menschen sagen ja sicherlich.. ..ich kann nicht operieren jetzt aus dem Stegreif, da kann ich nicht operiert werden.

00:17:08: Das ist richtig.

00:17:10: wenn ich aber mich darauf Ausbilden lasse und mich auf diesen Weg mache, weil ich sage, ich möchte das.

00:17:15: Dann kann ich das.

00:17:17: Und dann kann ich später gucken, mach es am Mensch oder meist am Tier?

00:17:20: So, dann kann es sich entscheiden.

00:17:23: Ist das wirklich die fehlende Fähigkeit oder ist es einfach nur quasi dass du dich nicht traust diesen Schritt zu gehen?

00:17:32: Es ist ja wie alles im Leben.

00:17:33: ich finde auch egal wie man sich verändert wenn man neuen Jobs sucht oder irgendwas neues lernen will... ...es ist ja logisch dass man das nicht direkt so kann weil dafür fange ich es an um es zu lernen.

00:17:45: Ich will morgen Tennis spielen.

00:17:47: Die Erwartungshaltung ist glaube ich von niemanden dass ich jetzt da reinkomme und ein Weckhauer wie sonst wäre.

00:17:52: Nee, das muss ich wahrscheinlich erst mal ein bisschen blöd aus der Wäsche gucken.

00:17:57: Es ist einfach wahrscheinlich nicht, dass... Ich trau mich nicht!

00:18:01: Genau, dieses sich etwas zutrauen ist tatsächlich so.

00:18:05: also ich brauche halt die Entschlussfreudigkeit.

00:18:08: Ich brauche die Breitschaft dazu zu sagen, ich will es jetzt probieren So.

00:18:13: Und dann kann ich ja immer noch gucken, ist das jetzt gerade die gute Zeit?

00:18:17: Die verkehrte Zeit?

00:18:18: oder ist die Technik oder derjenige, den mir das vermittelt ungünstig?

00:18:23: und dann zu sagen okay, das war jetzt also so.

00:18:25: Nee, das Thema lassen wir einfach.

00:18:29: Ich kann selber von mir sagen, ich wollte im Erwachsenenalter zum Ende meines Studiums Skifahren lernen.

00:18:38: Habt dann auch Gruppe... ... Sessellift rausfallen, war ich Nummer eins.

00:18:44: Und dann Einzelunterricht war auch nicht so.

00:18:47: und danach habe ich gesagt okay das ist jetzt ein Thema.

00:18:49: was sich für mich erstmal abhaken brauche ich jetzt noch mal neu angehen.

00:18:52: vielleicht mache ich es irgendwann nochmal aber jetzt im Moment wäre das jetzt nicht so unbedingt mein favorite So!

00:18:58: Das aber ist durch selbst erfahren passiert.

00:19:02: Und durch das selber erfahren und diesen Mut aufbringen, ich würde es jetzt probieren, ich gucke mir das an, ich mache jetzt mit, ich höre dazu, ich gehe damit... Passiert ja auch dass ich bereit bin.

00:19:11: aber diese Bereitschaft brauche ich erst mal.

00:19:13: und wenn ich sage Ich kann nicht, mogel ich mich selber voll und sage na' ich will nicht

00:19:20: Ich will eigentlich nicht, genau.

00:19:23: Weil es könnte peinlich sein die anderen gucken dann reden sie über mich und dann ach verletze ich mich.

00:19:30: Und das ist genau das Thema, weswegen viele vielleicht von vornherein sich Dinge ersparen wollen weil sie das Echo der Anderen viel bedeutsamer bewerten als dass sie selbst diese Erfahrung gemacht haben sagen können ja Klappt oder nie Tennis?

00:19:49: Ich seh top aus, aber Ball und...

00:19:52: Outfit sitzt alles andere bisschen schwierig.

00:19:55: Also ich muss sagen, wenn ich allein schon an meine Schulzeit zurückdenke und ich glaube das hat jeder schon mal irgendwie miterlebt.

00:20:02: Bei mir war es damals so und ich habe das auch schon öfter mal gehört dass es auch damals schon so war und heute auch so ist, dass du im Musikunterricht musst du dich dahin stellen, musst entweder ein Lied einstudieren oder du bekommst irgendwas vorgebetet und das soll's dann vorsingen.

00:20:16: vor allem wo ich mir denke da machst du ja erstmal schön zum Obst der Woche warum versteht denn in dem Moment auch keiner?

00:20:22: Und natürlich Zu behaupten, man kann singen.

00:20:26: Also grundsätzlich die Fähigkeit zu singen hat jeder ob sich jetzt gut anhört oder nicht.

00:20:31: aber natürlich ist Die erste reaktion wenn man da kein Bock drauf hat kann ich nicht kann Ich nicht weil eigentlich heißt es ich will nicht Und so geht es ja aber auch im Berufsleben.

00:20:40: Also bei mir, ich hab das auch manchmal... Wir haben jetzt hier den Podcast machen, das ist aber manchmal denke ich mir auch so... Jetzt eine Präsentation.

00:20:46: vor allem würde ich dann sagen, ich kann nicht was eigentlich die stimmt.

00:20:50: Vor allen Dingen sage ich will nicht weil ich Angst habe irgendwie vor vielen Leuten zu sprechen.

00:20:54: als Beispiel und das gehört ja auch ... Bei allen gehört immer irgendwas im Berufslben irgendwie dazu dass man sagt oh!

00:21:01: So Lust habe ich darauf jetzt nicht.

00:21:02: Es gehört dazu Aber eigentlich das was es mir danach gibt weil man ist dann plötzlich total stolz und sagt, wow.

00:21:11: Denk doch mal die Leute im Dschungelcamp!

00:21:13: Die sollen da irgendwo runterspringen und alle sagen was sie können nicht oder an der Raste alle aus und sagen ich bin darunter gesprochen toll Warum fällt es denn eigentlich?

00:21:23: Oder du als Talent Coach hast ja zum Beispiel schon so viele Leute unterrichtet mit so vielen Leuten zu tun gehabt.

00:21:30: Hast Du auch mal den Punkt gehabt dass Du gesagt hast eigentlich sehe Ich du kannst es schon längst aber du weißt es noch gar nicht.

00:21:37: Ja, und zwar in meiner vorvor beruflichen Station einmal beim Service- und Dialogpartner war das so.

00:21:44: Wir haben ein Teamleiterprogramm gehabt und hatten dort die Nachwuchskräfte dabei und wir haben viel natürlich über Führen und Überverhalten und Kommunikation mit ihnen gearbeitet.

00:21:58: Und da war jemand dabei der war sich unsicher ob er richtig ist weil er eben aus einem normalen Schulabschluss kam und nichts weiter dazu zu bieten hatte, so war seine Auffassung.

00:22:07: Und wenn ich mir das heute angucke und heute sehe wo er heute steht in einer ganz anderen Unternehmung im beratenden Bereich und es macht Spieger Tätigkeiten und so.

00:22:17: dann denke ich wow!

00:22:19: Das hat einen richtigen Schub genommen Und es war auch damals schon sichtbar, dass er eine Grundsouveränität hatte in gutem Umgangston sich empathisch verhalten hat.

00:22:31: Das heißt das selber hat er in dem Moment noch gar nicht spüren können was im Grunde genommen von Potenzialen ihm schon da war.

00:22:39: Claudia, jetzt möchte ich mit dir einmal ganz kurz über meinen Lieblings-Podcast Kaule Zilds sprechen.

00:22:44: Der begleitet mich eigentlich jeden Tag weil ich ihn auch immer wieder von neu anfange.

00:22:47: Ich glaube da gibt es viele auch da draußen.

00:22:49: aber sie haben eine Rubrik wo Sie gerne Menschen helfen oder quasi über Probleme sprechen und sie einordnen.

00:22:58: das bringt mich zu dem Thema warum fällt es uns eigentlich manchmal leichter die stärken oder schwächen andere Menschen zu erkennen als seine eigenen?

00:23:06: Warum fällt's einfacher?

00:23:08: Du hast ja bei dir selber, siehst du ja gewisse Teile gar nicht.

00:23:11: Also du siehst dich ja tatsächlich nur wenn du jetzt vor einer Kameradicht begibst und dir das anguckst oder dich von Spiegel stellst.

00:23:17: Ansonsten denkst du hast eine Idee davon wie du wirkst und wahrgenommen wirst Und andere haben ja ihre Sicht auf dich und deswegen erkennt ihr natürlich logischerweise auch viel schneller Wenn Sie dich beobachten und an dir interessiert sind.

00:23:31: welche Handgriffe fallen demjenigen leichter?

00:23:33: wo ist er toll in seiner Sprache?

00:23:35: Wo gibt er sich meisterhaft was auch immer Das Thema Und deswegen können die da auch viel schneller dir eine Rückmeldung geben.

00:23:41: Das heißt, was du in deinem Konstrukt und deiner Welt erschiebst, das erkennst Du aber letztlich.

00:23:48: andere betrachten das nochmal ganz anders.

00:23:51: Wenn ich drüber nachdenke wenn ich mir angucke wie mein großer Sohn heutzutage zeichnet dann sage ich mega!

00:23:55: ...wär ich nie, würde ich niemals auf so eine geiste Splitze kommen können.

00:23:59: Und der ist manchmal noch ein bisschen unzufrieden weil er dann sagt oh und jetzt hier ... ... Herr Hagi-Waggi wird gerade nachher zeichnet in so ne Sagen.

00:24:05: also es ist ah nee das habe ich jetzt auch nicht ganz so richtig gemacht oder der sieht eigentlich noch so aus und so aus... ...und ich oh okay na also des sozusagen dieses selbstkritisch sein kommt aus dir selber heraus und andere sehen da weiß ich nicht, ganz tolle Sachen im Vordergrund und sagen schon ey das ist ein richtiges Talent was du da hast.

00:24:21: Es gibt ja mehrere Arten von Menschen.

00:24:23: also ich würde jetzt zum Beispiel behaupten irgendwie Leute die im Vertrieb sind oder outgoing sind na die machen ihre Erfolge auch gerne sichtbar und sagen hier dass bin ich das kann ich aber es gibt natürlich auch die andere Seite und da ist natürlich dann für mich die Frage spielen wir unsere eigenen Erfolgen eigentlich runter?

00:24:41: Ist es so ein menschliches Ding das zu tun?

00:24:43: Na ja, es kommt darauf an ob du ein lauter oder leiser Charakter bist.

00:24:47: Bist du ein leiser charakter sagst du selber na hab ich gut gemacht.

00:24:50: und der laute Charakter mit dem gleichen Ergebnis oder schlechter der stellt sich halt in und trommelt mit seinen Fäusten erst mal auf der Brüste sagt ihr guck mal...

00:24:57: Uga uga!

00:24:58: Guck ma hier.

00:24:59: Ja genau, guck ma hier was ich hier auf Tasche habe Und das Ergebnis ist vielleicht bei Weypen schlechter als bei dem der leisen Charakter.

00:25:08: Aber

00:25:08: hauptsache laut!

00:25:08: Das hat aber

00:25:09: auch Gründe, naja es ist halt laut weil vielleicht hat dieser Mensch immer mehr Anlauf gebraucht um sich bemerkbar zu machen oder an Erkennung zu bekommen, weil er eben weiß ich nicht, der drittgeborene in der Geschwisterreihung war und deswegen muss da viel mehr Gas geben um sich zeigen zu können.

00:25:26: also steckt immer was auch dahinter.

00:25:30: Das heißt, es ist auf jeden Fall total wichtig Menschen um sich zu haben die einem auch etwas zutrauen.

00:25:36: Jetzt möchte ich gerne noch mal über das Thema Angst sprechen.

00:25:38: da hatten wir vorhin einmal drüber gesprochen in einem neuen Job oder neuen Aufgabe oder neue Herausforderung und es sind ja eigentlich total tolle Dinge auf die man sich freuen könnte aber trotzdem haben viele Menschen ja Angst davor.

00:25:52: was macht diesen nächsten Schritt denn eigentlich so schwierig?

00:25:55: Naja, dessen das sozusagen sie für sich noch nicht in der Situation sind und wissen dass es gut wird.

00:26:03: Also ich möchte im Grunde genommen wenn ich Montag anfange in einer neuen Firma In dem neuen Job am liebsten schon im Mittwoch sein um zu wissen ist alles super gelaufen Ist alle toll Alle mögen mich Alles wird gut.

00:26:17: Genau die richtige Entscheidung Und das aushalten zu können also diesen Ich sag jetzt mal diesen Spagat zu schaffen, das aushalten zu können.

00:26:26: Dass das Ergebnis erst dann eintreten wird auch wenn ich eine ganz tolle Vorstellung davon habe dass es für die meisten so sehr ja Risiko behaftet dass sie dann wankelmütig werden.

00:26:37: und es ist immer wenn's um die Veränderung geht braucht es diesem Anlauf und diese Idee davon wie es sein wird damit Ich sozusagen das Vertrauen drin habe dass ich richtig entschieden habe und den richtigen Weg gehe.

00:26:54: Ja, also wenn man es noch krasser macht mit einem Beispiel wäre so du hast halt ein Fels und dann hast du auf der anderen Seite den Fels.

00:27:00: Du hast dazwischen eine Kluft.

00:27:03: Und jetzt sagst du hinter drüben gehts weiter.

00:27:04: alles klar werde ich's mit meinem ersten Anlauf schaffen rüber zu springen.

00:27:10: So

00:27:11: wer blöd wir mir nicht schaffen in dem Moment.

00:27:15: aber

00:27:15: das ist voraussehbar dass man es eigentlich schafft

00:27:19: Und das ist sozusagen... Da müssen ganz, ganz viele krasse Sachen dazwischen kommen die über Natur sind.

00:27:26: Das Dinge nicht funktionieren.

00:27:27: also das ist schon so und diese Antwort darf ich schon haben.

00:27:32: Also wie wird es mir gehen wenn ich da Mittwoch in dieser Firma bin und schon alle kennengelernt habe?

00:27:36: Wie cool würde das sein?

00:27:37: Und desto stärker in mir dieser Gedanke gereift ist also mein Wunschbild sozusagen anfassbarer für mich innerlich wird dass du eher bin.

00:27:44: ich Clown sagt ja alles wird gut.

00:27:47: Ich muss sagen, ich weiß nicht ob sich Leute damit relating können wenn man so schön sagt.

00:27:54: Also mir geht's so und das hilft mir auch nicht wenn ich ständig eine Stadt wechsle.

00:27:58: aber ich tue mich nicht so einfach damit neue Leute kennenzulernen.

00:28:02: bin ich ehrlich Und vielleicht kennt es aber auch jeder wo ich die family von meiner frau kennengelernt habe.

00:28:08: Die haben mich natürlich direkt quasi das kalte Wasser geschmissen und waren alle da.

00:28:13: Am ersten Tag ist der Weißnis auch am besten, aber jetzt so rückwirkend denke ich mir... Die erste Woche ist quasi die Woche, wo man erst mal irgendwie reinkommen muss.

00:28:22: Man ist total nervös und dann isst man jetzt in einer Komfortzone, weil ich jetzt weiß ... Nee, ich komm da an!

00:28:29: Ich fühl mich auch zu Hause und ich fühle mich geborgen.

00:28:33: Und hab wieder meine Komfortzonen um mich gebaut.

00:28:36: aber die konnte ich natürlich erst schaffen indem ich mich damit beschäftige und wieder quasi die Zone erweitert habe.

00:28:44: Manche haben ja eben Angst, die Komfortzone zu verlassen.

00:28:48: Wie würdest du das einschätzen?

00:28:51: viel mit Tätigkeiten zu tun.

00:28:53: Also es ist ja genauso, wenn ich eine neue Sprache lernen will dann näher ich mich auch der Sprache an.

00:28:57: also suche ich ja dann auch mir Podcasts oder Bücher oder Hörbücher die ich dann vielleicht in dieser Landessprache mehr anhöre um einfach mit der Sprach mehr in Kontakt zu kommen und zu lernen.

00:29:09: Ich habe nutzende App und mach weiß ich was?

00:29:11: Also ich nähe mich diesen Thema an und so ist das halt auch wenn ich mich anderen Menschen annähere weil dass jetzt die Familie meiner Frau meines Mannes ist, meines Freundes ist da näher.

00:29:22: Ich mich den ja auch an und darauf sich einzulassen, sich anzunähern und zu gucken wie redet der?

00:29:29: Wie geht er versprichter?

00:29:31: Wie reagiert der?

00:29:33: das sozusagen braucht etwas Mut?

00:29:38: Und dann wird es auch genau mutig annähern

00:29:42: Annähern, ja es ist klar.

00:29:43: Ja ich finde in allen Sachen gehört irgendwo natürlich ein bisschen Mut dazu.

00:29:48: also wenn ich jetzt zum Beispiel sage Ich bin vielleicht neu in der Stadt ums jetzt noch mal auf mich zu projizieren und könnte jetzt und ich bin zum Beispiel alleine Und könnt ihr das ganze Wochenende auf der Couch verbringen oder ich habe etwas Mut und geh raus und hab dadurch die Möglichkeit ganz neue Leute kennenzulernen oder neue Erlebnisse zu haben So ein bisschen der Anstoß gehört dazu.

00:30:12: Man hat natürlich auch so ein bisschen den Selbstzweifel, dass man sagt ah was wäre es wenn's scheitert.

00:30:17: Wenn's schlecht wird, welche schlechte Erfahrungen mache die mich irgendwie nicht mögen ich sie nicht mag.

00:30:23: Selbstzwei Zweife sind ja automatisch nichts Schlechtes weil ist ja auch irgendwo so n bisschen so'n Schutzschutzmechanismus.

00:30:30: Sie können einen aber auch dazu bringen sich selbst zu hinterfragen.

00:30:34: Wo würdest du aber auch sagen wo liegt die Grenze?

00:30:37: Also im Prinzip braucht es ja immer eine Erfahrung, die wir abspeichern können damit wir daraus lernen können.

00:30:42: Und die Grenze liegt natürlich immer dann dabei wenn es mir sehr sehr doll schadet also einen emotionalen Schaden bei mir verursacht und körperlichen Schaden verursagt Wenn es in meinen Wertekonstrukt zu stark trifft dass es außerhalb dessen ist das ich sage Das geht gar nicht für mich weil dort Kultur oder Wertekreise vertreten wäre mit denen gar nichts anfangen kann.

00:31:05: Dann denke ich schon ist es eher eine Erfahrung, die vielleicht Schaden bringen kann und deswegen wäre es dann gut zu gucken was hat mich denn da hingetrieben?

00:31:15: also ich habe glaube ich diesen Jahr war das auch ne Dokumation gesehen von jemandem der im Coaching fällt sehr sehr krasses Coaching praktiziert wo es dann auch umkörperliche selbst ja Gewalt geht, wo ich sage das wäre jetzt nicht irgendwas wo ich außerhalb meines Vorstellens passieren so etwas zuzulassen.

00:31:43: Gibt es schon garantierte Dinge wo jeder für sich selber individuell entscheidet?

00:31:50: Das geht jetzt gegen alles was in mir sozusagen passiert.

00:31:57: Also ich würde gerne den Leuten da draußen natürlich was mitgeben, wenn man jetzt kurz davor steht zu sagen.

00:32:02: Ich möchte irgendwie wechseln oder ich möchte noch mal etwas Neues ausprobieren und ich finde es gibt ja einen großen Unterschied zwischen wann bremme sich mich selber aus?

00:32:11: Oder wann muss ich auch vielleicht oder darf akzeptieren dass ich Sachen einfach nicht kann.

00:32:15: also ich meine wenn ich an meine Uni Zeit zurück denke ich habe in der Grafik studiert und das gehört auch dazu dass man auch Präsentation hält Und es hat sich irgendwann herauskristallisiert, manche Leute konnten das einfach nicht.

00:32:30: Sie waren aufgeregt sie haben die Nervosität überhaupt keinen Griff bekommen und den lag die Präsentation einfach null!

00:32:36: Das kann man auch irgendwann akzeptieren.

00:32:38: dann kann man sich ja irgendwann darauf einstellen und sagen vielleicht ist die Richtung jetzt nicht genau die Richtige für dich aber wir haben ja nochmal Unterkategorien wo du dich dann quasi.

00:32:47: dann nimm doch da einen Kurs lieber mehr dann fällt das weg und dann kann Wie kann ich das irgendwann für mich entscheiden zu sagen, habe ich einfach nur keinen Bock drauf?

00:32:57: Weil ich Angst habe.

00:32:58: Oder ist es wirklich was wo ich nicht rein drin sollte, was einfach nicht mehr liegt?

00:33:03: Naja, es kommt immer darauf an ob du jemand an deiner Seite weißt der dich begleitet also ein Mentor oder ein Tutor oder der sozusagen zu dir spricht.

00:33:11: Es kann auch jemand aus der Familie sein Also der dann mit dir auch mehrere gedankliche Optionen durchspielt und zu sagen ja präsentieren.

00:33:18: Sicher kann ich das für mich abwählen und sagen ist überhaupt nicht mein Thema.

00:33:22: Du kannst aber natürlich viel Souveränität gewinnen dem du in deiner Vorbereitung eins bist Und halt für dich lernst okay was für Techniken?

00:33:30: Was für Tools nutze ich?

00:33:31: einfach dass ich eine gute Atmung habe.

00:33:33: Wo kann ich denn hingucken, wo mein Inhalt ist?

00:33:36: Wie kann ich freisprechen und habe einfach nur den Gedanken, den ich äußern möchte dazu.

00:33:40: Also sozusagen wenn du da nochmal an dir probierst um dann zu sagen das wird jetzt gar nicht meins werden... Das kommt!

00:33:50: Wir lassen es!

00:33:51: Genau, das will zu sagen immer noch mal eine Chance sich dem Ding zu widmen.

00:33:55: also ich kann mich selber im Sinn Ich hatte als Kind auch diese Themen, die alle Mädchen wahrscheinlich so ein bisschen machen durften.

00:34:03: ... ist abgewählt.

00:34:10: Liegt er

00:34:11: gar nicht?

00:34:12: Gar nicht, gar nicht!

00:34:13: Ich sollte dann auch nie Maschine lernen und dann war mir das alles zu schnell mit dem Pedal... Und so ist es auch.

00:34:20: Ich kann den Knopf annehmen.

00:34:22: Allerdings, ich weiß es, es ist nicht meine Materie weil ich viel zu ungeduldig bin.

00:34:26: Ich will nicht dreimal anfangen Nadel-und Faden da ranzumachen und dann wackelt der Ding und dann... Nein komm!

00:34:32: Deswegen ist es dann wichtig dass man irgendwann für sich die Erkenntnis hat okay es gibt Dinge werden mir immer schwerfallen, weil es mich ganz, ganz viel Energie kostet die ich aufbringen darf.

00:34:42: Es ist nicht unmöglich aber es kostet mich sehr, sehr viel Energie.

00:34:46: Es gibt dafür aber eben andere Menschen, die können das.

00:34:49: Die haben da Spaß dran!

00:34:50: Die kommen da, finden das klasse und dann sozusagen das eben auch lernen zu nutzen dass es andere gibt, die das einst erkennen und dafür gebe ich eben was anderes mehr.

00:35:00: Und das zu akzeptieren ist eben dann schon in einer guten Reife, in der guten erwachsenen Reife.

00:35:07: Das Gute was du gerade angesprochen hast.

00:35:08: ich muss eben auch sagen ... das kenne ich total weil es gibt dir auch Hilfsmittel oder man kann es ja auch versuchen ein bisschen zu umgehen oder sich eben auch irgendwo kleine Hilfen suchen nicht meine?

00:35:21: wir machen den Podcast so.

00:35:22: Ich bin eine gemeine kreative Person das heißt ich bin viel unter Menschen.

00:35:25: ich habe einen wahnsinnig schlechtes Namensgedächtnis.

00:35:27: also kann ich auch genauso sagen Ja, schlechter drinnen mir wirklich Namen zu merken.

00:35:34: Und ich muss sagen das mittlerweile mein Hirn arbeitet so.

00:35:37: wenn ich diesen Namen schon mal gehört habe beziehungsweise jemanden persönlich kenne der so heißt dann muss ich verknüpfig diese Person dann mit der Person, die ich kenne.

00:35:46: Zum Beispiel eine, keine Ahnung, Katrin?

00:35:49: Ich kenne eine Katrin das heißt zeigt den Name, der ist drauf.

00:35:52: so gibt es jetzt aber Namen, die noch gar nicht verknüpft habe.

00:35:55: man kann sie sich ja aufschreiben.

00:35:56: oder ich weiß kann mich vorbereiten und sagen okay ich hab immer mein Telefon dabei.

00:36:01: Ich habe unter Kurzweil mir diesen Namen abgespeichert oder unter meine Notizen finde ich den sofort.

00:36:06: Wichtig ist ja meistens zu wissen, wo findest du es?

00:36:11: Es geht dann ganz vielen Sachen so, dass man nicht zwangsläufig Sachen wissen muss sondern grundsätzlich weiß, wo man sie findet um sich schnell zu erfahren.

00:36:21: Jetzt ist natürlich bei vielen.

00:36:22: deswegen finde ich das total wichtig, dass Man sagt hey Du musst doch deinen Job oder dein Wunsch eines Jobs nicht aufgeben nur weil die vielleicht eine Sache nicht liegt.

00:36:31: Aber wir finden immer doch Lösungen, wie es die einfacher fallen könnte.

00:36:37: Also du kannst natürlich, also das mit dem Namensthema ist natürlich spannend.

00:36:42: Brauchst Du halt natürlich wenn Du die Person direkt siehst und Du guckst ja an und dann könntest Du dieses Gesicht merken und dann sagst Du Ah, Philipp okay!

00:36:49: Ja?

00:36:49: Und dann merk ich mir was Markantes und dann sage ich wieder etwas mit Philipp und dann habe ich mir den Philipp so wie der Philipp ist halt abgespeichert.

00:36:55: Dann fällt mir das auf jeden Fall immer wieder ein und hab' ich den Namen gespeichern.

00:36:59: Das funktioniert tatsächlich.

00:37:02: dass wir Dinge dann einfach uns als Hilfsmittel nehmen, ist ganz richtig und sollte auch gemacht werden.

00:37:10: So Eselbrücken zu bauen um dann wieder dahinzukommen oder einen Inhalt wiederzufinden.

00:37:15: Auch das gehört einfach dazu.

00:37:17: Und das heißt eben nicht, dass ich selbst zweifeln muss nur weil ich vielleicht gerade mal irgendwie mein Mittel zur Unterstützung nicht habe.

00:37:25: Und dann kann ich auch eben offensiver damit umgehen sagen so jetzt hab ich ein Dilemma Dein Name ist mir weggerutscht.

00:37:34: Kannst du mich noch mal hängen?

00:37:36: Lass zwei Jahren, Claudia stimmt.

00:37:40: Ja

00:37:41: und das sozusagen ist auch also viel mehr offensiver mit ... naja wir sagen es immer mit peinlichen Momenten um ihr

00:37:50: ... Ich wollte's grad ansprechen!

00:37:52: Lieber ansprechen als versuchen Sachen weg zu ignorieren weil dann... Es ist offensichtlich Und es macht's eigentlich nur schlimmer wenn man so tut als wär nichts.

00:38:02: Ja, bei Gott.

00:38:05: Und das sozusagen ist ja ein Kundensituation.

00:38:07: das Gleiche.

00:38:07: also wenn unsere HR-Manager hier draußen auf Kundentermin sind und haben sich den Ansprechpartner aufgeschrieben und jetzt kommt aber eine Vertretung hat die ganz schnell ihren Namen gesagt und dann gibt's garantiert den einen oder anderen der dann sagt oh Gott es war zu schnell

00:38:21: ich habe nicht gehört beim dritten Mal immer noch nicht egal ich ignoriere es.

00:38:27: Und dann das wirklich zu sagen, boah, das ist mir voll unangenehm.

00:38:30: Aber ich brauche jetzt nochmal Ihren Namen, damit wir hier beide super sprechen können!

00:38:34: Das finde ich hat Charme und macht mich offensiv und macht auch wiederum menschlich

00:38:40: finde ich auch menschlich und irgendwo auch sympathisch, weil man sich so denkt mein Gott kann ja passieren.

00:38:44: Es ist immer wie mal mit um.

00:38:45: also man kann natürlich es auch irgendwie blöd lösen Und dann gefühlt irgendwie nach zwei stunden gespräch haben eine noch einmal sagen so Ich habe sie jetzt bis zum ende nochmal aufgehoben.

00:38:54: wir heißen Sie nochmal oder?

00:38:56: Oder ist einfach direkt so wenn?

00:38:58: ich bin nicht hier drin ich hab's nicht gehört in dem wind.

00:39:01: Wie heißen sie nochmal irgendwie so?

00:39:03: eben claudia?

00:39:05: ich möchte der ich Also ich weiß dass viele ja immer sagen naja auf den perfekten Moment.

00:39:11: Und ich könnte dich jetzt fragen, wie weiß ich ist es der perfekte Moment für mich aber zu langweilig?

00:39:16: Deswegen frage ich dich einmal gab's bei dir schon mal einen Moment in dem du im Nachhinein dachtest eigentlich hätte ich mich viel früher trauen können oder entscheiden können oder whatever?

00:39:29: Ja diese Momente gab es definitiv ... weil dann vielleicht eine Chance sich geschlossen hat, wo ich genug zu lange gezögert habe.

00:39:39: Also gerade... Ich bin jemand der auch mehrere Optionen immer haben möchte und in meiner... Ja genau!

00:39:44: In meiner Entscheidungsfindung zur ersten Ausbildung gab es noch die Möglichkeit, ein duales Studium anzufangen oder eine Ausbildung zu machen oder oder oder.

00:39:54: Und da gab's einfach zu viele.

00:39:55: oder.

00:39:55: und dann hab' ich zu lange gewartet und am Ende war so ja, da machst du jetzt erst mal das Und darüber bin ich schon enttäuscht gewesen.

00:40:06: Also, ich habe mir das anders vorgestellt gehabt und wollte einfach auch eine richtige Ausbildung anfangen oder im dualen Studium und am Ende war dann alles geplatzt sondern hab' ich halt ne Assistenzausbildung erst mal angefangen und das war ihm nicht das was so ... Nein!

00:40:21: Das waren nicht meine erste Wahl und darüber war ich dann schon entauscht dass ich da zu lange gezögert habe.

00:40:26: also das ist schon denkbar und es passiert mir genauso oder weiß ich nicht.

00:40:32: Manchmal geht es ja auch darum, dass du eine Reise buchen willst und denkst jetzt machst du das?

00:40:37: ... und hast eine Woche gewartet, dann denkst du...

00:40:39: Und dann ist es teurer geworden.

00:40:41: Jetzt ist er teuer

00:40:41: geworden!

00:40:42: Jetzt ist der Flug weg?

00:40:43: Ich habe vor einer Woche geguckt und dann hätte ich die Bahntickets für das und das haben können.

00:40:48: und jetzt ist das jetzt schon wieder siebzehn Euro teuer.

00:40:50: weil sind das so?

00:40:51: und da sind auch die Momente wo ich sage genau manches mal ist es viel besser.

00:40:55: jetzt hast du den Gedanken jetzt setzt es oben jetzt sorge für ein Ergebnis und dann fühlst du dich gut

00:41:02: Da sehr gut.

00:41:03: genau da möchte ich mit dir jetzt etwas konkreter werden.

00:41:07: Denn wir haben in diesem Podcast grundsätzlich schon mal darüber gesprochen was oder wann ist der Moment, oder Gido sagt letztens wenn Scheiße ist warum sollte ich es weiter machen?

00:41:19: Ich möchte natürlich aus deiner Perspektive nochmal neu einordnen weil nicht jede schwierige Phase bedeutet ja automatisch dass man sein... Job kündigt oder komplett neu anfangen sollte.

00:41:30: Aber woran erkenne ich denn trotzdem, dass eine Veränderung wirklich notwendig ist?

00:41:37: Also es gibt immer zwei Indizien, glaube ich.

00:41:40: Einmal wenn du innerlich von dir sagst ja Ich mache jetzt Dinge wo ich weniger überzeugt bin und ich vermisse einen Sinn in dem was ich tue Und auf der anderen Seite ist äußerlich das heißt meine Belastung unter der ich arbeite hat sich sehr stark verändert.

00:41:56: Das heißt ich arbeitte viel länger als ich arbeiten durfte.

00:41:59: Ich habe ständig Stress ich hab Druck und dass sozusagen macht körperlich dann schwierig.

00:42:05: also ich kann schlecht schlafen Ich habe keine Lust zu essen oder ich vermisse Freizeit.

00:42:12: Oder wenn ich Freizeithabe, drücke ich mich in kleine Zeitfenstern auch meine Freunde und Familie rein und habe dadurch wieder mehr Stress.

00:42:22: Dann denke ich immer ist es so dass wir schon darüber nachdenken.

00:42:26: das ist ein Umstand aus dem darfst du raus.

00:42:29: Das heißt, ich selber grundsätzlich mal hinterfragen.

00:42:31: Hey, passt das hier gerade alles was ich mache macht es mich glücklich?

00:42:38: Wenn man jetzt gerade merkt irgendwas... Ich stehe mir vielleicht irgendwie im Weg selber weil ich selber mir nichts zutraue.

00:42:46: Ich merke aber irgendwie meine Situation ist nicht ... Das ist nicht das Leben!

00:42:52: Es kann es nicht gewesen sein.

00:42:53: Wo fange ich

00:42:54: an?!

00:42:54: Wie fange?

00:42:58: Ja, es kommt ja auf... Also die meisten denken mal sie wollen rapide alles verändern.

00:43:02: Das ist immer Quark!

00:43:04: Also kleine Sachen vornehmen und das was sozusagen den größten Erfolg bringen wird oder das was am schnellsten sich auch verändern lässt.

00:43:12: damit fängst du halt logischerweise an Und es hilft nicht an mehreren Seiten anfangen, in diesem Konstrukt zu arbeiten.

00:43:19: Das ist halt schwierig und wenn's halt in dem Job ist, halt zu gucken, okay worauf habe ich denn Lust?

00:43:26: Also welche Tätigkeiten liegen mir?

00:43:28: Wo fühle ich mich gut dabei, wenn ich sie umsetze?

00:43:31: Und wann hatte ich diesen Zustand oder dieses Erleben als ich jetzt in dieser Firma zum Beispiel begonnen habe so?

00:43:38: Wenn ich dazu eine Idee habe dann hab' ich ja eine Idee zu dem was ich brauche damit ich da wieder hinkomme.

00:43:45: Du sprichst es gerade richtig an.

00:43:49: Meine Frau und ich hatten eben auch den Fall, dass es mal darum ging um einen Jobwechsel bei ihr... ...und sie sich dann aber da unüberlegt hat und sagt naja was kann ich eigentlich?

00:43:59: Na das will ich eigentlich!

00:44:01: Und wo sie dann irgendwann festgestellt hat, dass diese Fragestellung vielleicht auch einfach viel zu groß war weil wenn ich sage ich möchte jetzt diesen Bereich verlassen suche mir jetzt aber grade etwas Neues will aber sofort ja wissen, was will ich jetzt eigentlich haben und wo will ich genau hin?

00:44:20: Und was wird man in den nächsten zehn Jahren werden.

00:44:23: Da hat sie relativ schnell gemerkt dass dieser diese Fragestellung zu groß war.

00:44:28: Und dass man eigentlich nur mit negativen Empfindungen aus dieser Situation rausgehen kann, weil man sehr schnell merkt, dass man diese Frage gar nicht beantworten kann und vielleicht vor allem nicht kann und möchte, weil sich dann wieder festlegen müsste.

00:44:45: Festlegen auf eine Sache wo ich noch gar nicht weiß ob ich das cool finde?

00:44:50: Genau!

00:44:51: ob das Mainz sein wird.

00:44:53: Und das meine ich einfach auch viel kleiner anzufangen und zu sagen, zu gucken okay schreib doch erstmal zehn Sachen auf die du kannst wirklich... Tätigkeiten.

00:45:02: Also was kannst du wirklich?

00:45:04: Und da geht es gar nicht darum, dass ich bewährte ob das jetzt in dieser Branche ist oder in diesem Feld oder im diesen Feld sondern es geht um Tätigkeit und dann erstmal gucken ah okay cool.

00:45:14: also das sind ja alles Möglichkeiten wo ich etwas mache.

00:45:17: also da mache ich was und das kann ich und gefällt mir und dann gehst Du halt weiter und dann guckst Okay Ja Wo finde Ich denn Das wenn ich das machen will?

00:45:26: das sozusagen Ist auch nochmal wichtig zu Gucken Das kriege ich halt nicht in einem Tag hin.

00:45:32: Sondern das ist halt auch Entwicklungzeit, Nachdenken, gucken.

00:45:36: Aha!

00:45:37: Hat sich verändert hat sie nicht verändert und dann wirst du auch wieder den Job oder den Beruf finden indem du sagst ja Das ist so.

00:45:45: Und es gibt auch Menschen die haben Tätigkeiten ausgeführt und haben dann für sich erkannt dass was ich da drin am meisten gelernt habe war Managing Organisieren Plan Sprechen War doch immer und das kann Ich zum Beispiel jetzt auch in dem job als Empfangsmitarbeiterin, weiß auch immer.

00:46:05: Und diese Übersetzung erst mal zu schaffen... ... ist auch mega, mega wichtig für sich selber.

00:46:12: Und dann gibt's auch wieder eine neue Perspektive... ... worauf ich mich hinorientieren möchte.

00:46:16: und dann kann ich gucken,... ... wo in welchen Berufsfeldern finde ich zum Beispiel solche Tätigkeiten wieder?

00:46:21: Und da mache ich eben die Auswahl... ...in den Branchen für mich auch wesentlich größer.

00:46:25: Ein nur zu sagen, ich will jetzt was anderes machen.

00:46:27: Ja,

00:46:29: anders gibt es so viel!

00:46:31: Genau, sondern wo willst du denn damit hin?

00:46:34: Jetzt möchte ich weniger, also ich möchte gerne nochmal über das Thema Angst sprechen.

00:46:37: Aber es ist nicht so explizit benennen Angst sondern vielleicht Sachen die mir nicht liegen oder nicht so gut gefallen muss sich vielleicht auch erst mal herausfinden wo Sachen sind die wir nicht gefallen um das Wort Angst nichts zu benennen.

00:46:52: aber muss ich es erstmal herausfinden?

00:46:56: Sachen die ich zum Beispiel auch gar nicht machen will.

00:46:59: Ich denke dass jeder in sich schon das als Ahnung mitbringt Ja.

00:47:06: Und wir Menschen neigen ja gern dazu, also uns fällt es viel leichter ein sofort aufzuziehen was alles schlecht ist

00:47:13: oder... Kann ich direkt machen?

00:47:14: Direkt!

00:47:16: Meckern.

00:47:16: Vor allem können wir auch alle immer gut meckern und sagen was nicht passt.

00:47:22: Tatsächlich ist es so dass wir für uns entdecken dürfen.

00:47:27: kann ich das sozusagen was mir Angst macht was mich zweifeln lässt kontrolliert halten?

00:47:34: Also geht es sozusagen für so ein... Minimum ist das dann in einem Level ertragbar.

00:47:40: Beispiel, wenn ich mich bewerbe und möchte gerne S- oder U-Bahnfahrer werden... ...und hab vielleicht das Thema, dass ich schon ganz viel gesehen habe es, wenn die Leute da zwischen den Türen hängen, was auch immer so.

00:47:53: Dieses Risiko, das läuft ja in meinem Kopf ab kann ja, kann ich ja versuchen eben gering zu halten?

00:47:59: Und dennoch habe ich Bock weil ich sage die Knöpfe, die ich drücke und das reinfahren und rausfahren und durch diese Tunnel... Finde ich super.

00:48:07: Ist genau mein Ding, verstehst du?

00:48:09: Und das ist halt etwas was ich erfahren darf und dann gucken kann.

00:48:14: wie gut geht es mir damit dass da so ein Risiko mit Angst oder ungenauen wir könnten die anderen reagieren für mich bleibt und das sozusagen wenn ich das erlebt habe bin ich bestärkt darin dass es ein zweites ein drittes ein viertes mal funktioniert.

00:48:33: Jetzt, wenn ich dir jetzt zwei Sachen nenne und du sie gegenüberstellst zu sagen auf welche Seite würdest du eher tendieren?

00:48:41: Seite eins haben wir mit jemandem darüber sprechen.

00:48:44: Seite zwei einfach machen

00:48:48: Das kommt immer auf den Persönlichkeitstyp ein Stück an.

00:48:51: Es gibt halt diejenigen, die tatsächlich erst den anderen brauchen um mal darüber zu sprechen weil sie gerne mit anderen sprechen und Menschen zugewandt sind.

00:49:02: Und die es Feedback brauchen, dann machen die das los so.

00:49:06: Es gibt aber auch den Charakter der sagt... Das ist Ziel!

00:49:10: Ich will Ergebnis!

00:49:11: Los geht's!

00:49:13: Machen!

00:49:15: Also ich komme aus einer Branche wo ich eine Ausbildung gemacht habe, da ging es um Techniker.

00:49:23: Es gab Techniker, die sind losgefahren, die haben nicht alles in ihrem Auto drin gehabt.

00:49:27: Die hatten auch nicht alle Materialien, die sie brauchten für den Kunden zum Einrichten dabei.

00:49:31: Aber ihr habt Turmplanfalls los, Ende Gelände mussten dann wieder zurück, mussten sich das Zeug wiederholen.

00:49:37: Das sind halt diejenigen, die gerne machen und einfach

00:49:39: losgehen.".

00:49:40: kannst du den Malermeister nehmen, kannst du jeden anderen Handwerker auch fragen.

00:49:44: Gibt solche und solche.

00:49:45: Und die aber lange ihren Werkzeugkasten überprüfen ob das alles da ist oder die Funktionalitäten funktionieren.

00:49:51: Die gibt es eben auch.

00:49:52: Die gehen dann ein bisschen bedachter und überlegt daran.

00:49:53: also es ist ganz abhängig von dem was du für einen Persönlichkeitsprofil einfach mitbringst als Mensch.

00:50:00: und deswegen gibt's halt diejenigen die sich dann erst mal kurz absichern möchten und dann gibts hier einfach ich mach jetzt los so

00:50:09: Claudia, was würdest du jemandem sagen der seit Monaten über eine Veränderung nachdenkt aber einfach nicht ins Handeln kommt?

00:50:18: Erst mal ist es erstaunlich.

00:50:19: Natürlich kann ich monatelang drüber nachdenken, was will ich verändern?

00:50:23: Und dann ist die Frage, was hat sich vielleicht schon ein Stück verändert in der Gedankenwelt zur Veränderung?

00:50:28: also wie stark ist tatsächlich der Wunsch dass das Eintritt schon oder hat sich da etwas... Ist die Sicht darauf eine andere geworden?

00:50:36: Das würde ich erst mal gucken zu abzugleichen.

00:50:40: Also will ich's unbedingt und bedingt unterbedingt oder naja wenn es im nächsten zwei Jahren passiert das ist okay für mich ist halt dann okay, genau.

00:50:50: Ich warte!

00:50:52: Genau.

00:50:53: und dann natürlich wenn ich angucke wer werde ich denn sein wenn es eingetreten ist?

00:50:59: also ich brauche sozusagen schon so ein switch in die zukunft um zu sagen ok Was wird denn dann sein, wenn ich das mache?

00:51:07: Und was ist das dann?

00:51:08: und dann brauche ich halt wie werde ich mich fühlen.

00:51:10: Wie würde es mir gehen?

00:51:11: mit welchen Menschen umgebe ich mich?

00:51:14: Was wird dadurch möglich werden?

00:51:16: Neues für mich also gerade wenn's im Job geht.

00:51:18: Also veränder' ich mich jetzt weil ich mehr Freizeit haben möchte ... geh mit meinen Stunden runter oder will ich noch einen anderen Job... ...oder ein anderes Projekt parallel mitmachen.

00:51:28: Oder brauche ich einen anderen job, weil ich mehr Geld verdienen möchte und weiß ich nicht?

00:51:33: also das sozusagen dass du konstruktiver und näher und anfassbarer des in meiner Gedankenwelt sich abzeichnet dann ist es so zu sagen eher dazu, dass ich das tun werde.

00:51:47: Und für viele Menschen ist es tatsächlich so visualisiert, ihr nehmt ein leeres Blatt Papier und einen Stift und schreibt auf was auch immer dir besser liegt... ...und dann kommst du, wird es griffiger sein!

00:51:58: Dann kannst du dich auch jeden Tag daran erinnern indem du's dir an deinen Spiegel klebst,... ...an deine Wohnungseingangstür hängst und ran machst damit du sozusagen immer wieder drauf gestoßen wirst.

00:52:08: hey das ist mein Vorhaben und ich will mich dahin bewegen.

00:52:12: Ich muss aber auch sagen, was ich sehr häufig erlebe.

00:52:17: Gut, liebe Grüße meinen Zwillingsbruder!

00:52:19: Aber wir telefonieren sehr, sehr häufig und daten uns natürlich immer ab und erzählen uns von allem, was bei uns passiert, weil wir nicht in derselben Stadt wohnen.

00:52:29: Und wir haben beide eine tolle Angewohnheit und das ist meckern.

00:52:33: tatsächlich.

00:52:36: Ich sage ihm aber auch manchmal sehr, oder öfter auch mal und er mir auch.

00:52:40: Naja wir können uns jetzt hier tot meckern und tot diskutieren was ja auch manchmal auch ein bisschen Spaß macht einfach mal Luft zu lassen.

00:52:46: Aber es nicht zu ändern ist das große Ding weil man kann Sachen mit sich machen lassen oder sich grundsätzlich über Dinge aufregen.

00:52:54: Aber wenn man selber natürlich nichts dagegen tut, oder irgendwie versucht die Situation zu entgehen und sie zu ändern, dass so etwas nicht mehr vorkommt... Das ist ja gerade der größte Punkt!

00:53:04: Und ich finde, befasst, zum Beispiel wenn ich sage alles klar.

00:53:10: Ich ziehe eine neue Stadt oder wo auch immerhin und beschäftige mich damit und merke dann erstmal okay was ist denn vielleicht noch möglich?

00:53:19: Oder war stört mich gerade daran oder war das vielleicht einfach grade meine innerliche Unruhe dass ich dachte ich war vielleicht selber einfach gerade nicht empfänglich für alles andere.

00:53:28: deswegen war auch alles gerade scheiße.

00:53:30: so als Beispiel Und ich finde, das eröffnet schon relativ viel.

00:53:36: Weil natürlich irgendwie jeder möchte sich mal über Sachen unterhalten, die er nicht so gut findet.

00:53:40: Wichtig ist einfach darum, möchtest du mir das jetzt zwei Jahre noch einmal erzählen?

00:53:45: Oder stört es dich wirklich so doll, dass du auch daran was ändern möchtes?

00:53:48: Weil manche Leute muss man ja ehrlich sagen wollen auch einfach nur meckern!

00:53:54: So, gibt es ja natürlich auch.

00:53:56: Ich find's aber genauso toll wenn sich Leute einfach verändern wollen, sei das beruflich oder die Lebenssituation.

00:54:03: Genau was würdest du auf jeden Fall den Leuten mitgeben?

00:54:05: Die jetzt sagen alles klar wir suchen uns einen neuen Job oder wie fängt man da jetzt abschließend auch mal an?

00:54:11: um es nochmal zusammenzufassen... genau was würdest du abschliessen den Leuten noch einmal mit geben von der Folge

00:54:18: Ja, auf jeden Fall was willst du selbst?

00:54:21: Willst Du dein Leben beobachten oder willst Du deinem Leben gestalten?

00:54:24: und immer wenn ich mir die Frage beantworte und sage ja ich will ja gestalten.

00:54:28: Dann darf es natürlich auch aktiv werden weil wenn ich nur beobachte dann plätschert mein Leben dahin dann mache ich jeden Tag dasselbe dann esse ich das selbe dann ändert sich meinen Kosmos einfach nicht indem ich mich bewege Ich habe keine neuen Leute den ich begegnen werde und so weiter.

00:54:42: also das sozusagen ist halt immer auch stillstand.

00:54:44: Also man lebt zwar aber man ist einfach stehen geblieben.

00:54:47: Und wenn ich es sage, ich will gestalten, dann wird's natürlich auch immer mal ruckeln und mal knirschen.

00:54:52: Dann wäre ich hinfallen und darf wieder aufstehen.

00:54:55: Wenn ich sage, ach, das war jetzt doof!

00:54:56: Das hätte ich mir gerne erspart.

00:54:58: Aber es gehört einfach mit dazu.

00:54:59: Gehört dazu?

00:55:01: dann passiert halt auch was, dann merke ich halt es ist intensiv in meinem Leben und genauso will ich's halt haben.

00:55:07: Und die Frage kannst du dir selber beantworten.

00:55:10: und das heißt nicht dass es mal Phasen gibt wo sie so läuft und dann gehts wieder einmal in die andere Richtung.

00:55:15: also jeder ist dazu bei sich selbst eingeladen weil dass wir ruhiger werden und dass unser Körper auch langsamer wird das kommt ja ab einem gewissen Alter eh schon auf uns zu.

00:55:27: deswegen kannst Du ja dennoch dich entwickeln.

00:55:30: entwickeln, weil dich Dinge interessieren, weil die Inhalte interessieren.

00:55:34: Dann wirst du auch immer sage ich meiner gestalter Rolle für dein eigenes Leben sein.

00:55:38: Sehr schön, Claudia.

00:55:39: Vielen Dank für das Gespräch!

00:55:41: Ich glaube wir nehmen heute vor allem eines mit.

00:55:44: Manchmal ist nicht die Situation unser größtes Problem sondern das was wir uns selber darüber erzählen.

00:55:50: vielleicht ist die Frage nach dieser Folge also gar nicht.

00:55:52: Was kann ich nicht?

00:55:53: Sondern was würde ich eigentlich tun wenn ich ein bisschen weniger Angst hätte?

00:55:58: zum Beispiel Danke dass du heute da warst.

00:56:00: danke dass ihr zugehört habt bei unserer Podcastfolge auf Zeit oder bei unserem podcast auf zeit.

00:56:05: hört uns gerne überall wo es Podcast gibt Schaut uns gerne zu auf YouTube oder eben auch bei Social Media.

00:56:11: Posten wie immer kleine Reels, wir freuen uns sehr auch wenn ihr uns mal kommentiert.

00:56:16: Claudia ganz ganz lieben Dank und ich freue mich auf die nächste Folge!

00:56:20: Genau, ich danke.

00:56:21: bis dann!

00:56:22: Ciao ciao.

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